Umfragen belegen immer wieder: die wichtigsten Fragen, die
Menschen heutzutage bewegen sind:
Alle diese Themen werden auf dem Business & Economic
Summit am 8. Und 9. Oktober 2009 in Hamburg behandelt.
Bevor ich Ihnen den Ablauf des Programms auf dem Summit vorstelle,
gestatten Sie mir, dass ich zunächst auf die Zielsetzungen des Summit eingehe.
Um das Klima zu schützen, brauchen wir
mehr innovative Unternehmer und Manager, die viel enger mit Bildung und Forschung zusammen
arbeiten. Das Ergebnis wird eine neue Unternehmerkultur mit neuen Technologien, Produkten und
Dienstleistungen sowie eine neue Generation von Firmen sein, die die Gesellschaft mit attraktiven
Arbeitsplätzen bereichert.
Aber – meine Damen und Herren - haben wir eine
unternehmerfreundliche Kultur in Deutschland?
Nein –, meine Damen und Herren, wir sind weit
davon entfernt!
Gestatten Sie mir eine Brücke zu schlagen zwischen
Klimaschutz und Unternehmertum in Deutschland.
Um Unternehmertum in Deutschland zu
stärken, brauchen wir attraktivere Bedingungen für Unternehmer.
Wir müssen unsere Gesetzgeber unterstützen, mutig,
innovativ und weitsichtig zu sein, um die Bürokratie, unsinnige Subventionen und
Steuern abzubauen. Attraktivere Belohnungssysteme und Finanzmodelle, müssen entwickelt
und angeboten werden , um das Unternehmerpotential des Landes zu mobilisieren.
Ein neues Bundesministerium zur Stärkung der
mittelständischen Unternehmer muss institutionalisiert werden, um die
internationale Wettbewerbsfähigkeit der EU und Deutschland zu sichern.
Eine neue Unternehmerkultur muss vorangetrieben
werden. Denkblockaden müssen wegfallen.
Alle unsere Mitglieder, Förderer und National-Leadership-Award-Gewinner
werden über uns, bald ganzseitige Anzeigen in überregionalen Zeitungen schalten.
Die Forderung lautet:
Einrichtung eines
neuen Bundesministeriums zur Stärkung
der mittelständischen Unternehmen und ständige Verbesserung
der Rahmenbedingungen für Unternehmertum im Lande.
Wir wissen, dass 85% aller Angestellten in Deutschland bei
mittelständischen Unternehmen beschäftigt sind, aber der Mittelständler
hat keine Lobby.
Weniger als 5,% aller Bundestagsabgeordneten haben Erfahrung
in der realen Wirtschaft gesammelt, d.h. in Zahlen ausgedrückt,
z.Z. haben wir etwa 36 Bundestagsabgeordnete, die Erfahrung
aus der realen Wirtschaft in den Bundestag mitbringen. Im Umkehrschluss heißt das wiederum,
dass 578 Bundestagsabgeordnete keine Erfahrung mit der realen Wirtschaft haben.
Zum Ausgleich des Defizites an Wirtschaftserfahrung im Bundestag,
brauchen wir ein neues Ministerium, bestehend aus Wirtschaftsexperten
die nicht unbedingt verbeamtet sein müssen, um das neue Bundesministerium zu beflügeln.
Wir fordern – nach Möglichkeit durch Ihre Hilfe – die
Einrichtung eines neuen Ministeriums für mittelständische Unternehmen,
um auf Bundesebene die unterschiedlichen Aktivitäten zu koordinieren und zu beschleunigen.
Deutsche Unternehmer sollen einen Standortvorteil
gegenüber ihren ausländischen Konkurrenten haben, anstelle eines Standortnachteils.
Unsere nationale Wettbewerbsfähigkeit hängt von einem
wachsenden erfolgreichen
Mittelstand ab. Neue Gesetze, ja eine Renaissance der Wirtschaftspolitik insgesamt
muss entfaltet werden. Dazu gehört die Über-arbeitung des Arbeits-,
Erbschafts- und Steuerrechts und die Altersrenten Bedingungen für Unternehmer.
Die innovativen Kräfte unserer Finanzinstitute müssen
dahingehend auf die Probe gestellt werden, dass Deutsche Unternehmen weltweit die besten
Finanzbedingen angeboten bekommen.
Unsere wichtigste Nationale Ressource sind mittelständische
Unternehmen. Diese können wir nicht dem Zufall überlassen! Oder als
Spielball der Politik.
Der Mittelstand muss aus dem „Aschenpuddeldasein“
befreit werden. Er wurde viel zu lange stiefmütterlich behandelt.
Unternehmer sichern die Elemente für volkswirtschaftliches Wachstum:
Kapital, Know-how, Talente, Rohstoffe, Energie, Absatzmärkte im In- und Ausland, Innovation und
schließlich den nationalen Einfluss in der Welt.
All zu häufig wird vergessen, dass über 30 Mio.
Arbeitsplätze von mittelständischen Unternehmern abhängen. Über
die Stärkung des Mittelstandes können wir Vollbeschäftigung erzielen.
Auch Wohlstand und Vermögensbildung auf breiter Basis hängt vom Ausbau des
Mittelstandes ab.
Unternehmer produzieren die Produkte, Dienstleistungen und neue
Technologien, die unsere Gesellschaft bereichern. Durch das Steueraufkommen sichern Sie auch
die Regierung und deren Programme.
Wenn wir ein Bundesministerium für Familie und für
die Umwelt haben, dann brauchen wir auch eines für den Mittelstand.
Der Mittelstand darf nicht Spielball der Politik sein. Unser Mittelstand
muss auch vor der EU-Politik verteidigt und vertreten sein.
Bundespräsident Horst Köhler hat auf seiner viel
gelobten Berliner Rede im März gesagt:“… Jeder ernsthafte Vorschlag muss
ernsthaft gewogen werden. Das Ringen um die beste Lösung gehört zur Demokratie.“
Lassen Sie uns auf dem nächsten Business & Economic
Summit am 8. und 9. Oktober in Hamburg, unter der Schirmherrschaft des Ersten Bürgermeisters
von Hamburg, Ole von Beust, um die beste Lösung ringen.
Lassen Sie uns miteinander ringen, wie wir Wachstum in
Deutschland wieder erlangen können, um den Unternehmer und seine Rolle im Klimaschutz
und der Umweltbranche zu stärken und auszubauen.
Wir werden künftig viel mehr über diese Themen
zu berichten haben.
Lassen Sie mich nochmals unseren Bundespräsidenten Horst
Köhler zitieren:
“Es geht um ein Wohlstandsmodell, das Gerechtigkeit
überall möglich macht. Ich bin überzeugt: Kostentransparenz und das Bemühen um
möglichst umweltschonende Wirtschaft werden ein Wettrennen in Forschung und Wissenschaft
auslösen. Nehmen wir uns deshalb die nächste industrielle Revolution bewusst vor:
diesmal die ökologische, industrielle Revolution.
Dafür gute Voraussetzungen zu schaffen, verlangt ein intelligentes Zusammenwirken von Markt
und Staat.“
(Ende des Zitates des Bundespräsidenten)
Anknüpfend an das, was unser Bundespräsident Horst
Köhler gesagt hat, möchte ich vom Economic Forum Deutschland noch hinzufügen:
Wir brauchen die Einrichtung eines neuen Bundesministeriums zur
Stärkung der Lage der mittelständischen Unternehmen und des Unternehmers.
Ich möchte Ihnen nun gerne einige hohe Punkte des Programms des
Business & Economic Summits vorstelllen.