Zusammenfassung des Ereignisses
"Mehr netto für Alle!"
Dreieich,26.Mai 2010
"Mehr netto für Alle!"
Dreieich,26.Mai 2010
Eröffnung des Veranstalters
Herr Paul Dolan, Gründer des Economic Forum Deutschland gem. e.V. hat in seiner Ansprache Herrn Roland Tichy, Chefredakteur der Wirtschaftswoche, zitiert: „Europa braucht Leadership! Wir sind dabei, das Erbe von De Gaulle, Adenauer und Schumacher zu verspielen“. Sein Appell gilt in der Wirtschaft noch stärker als je zuvor zu transportieren, sagte Dolan. Das Economic Forum Deutschland sei eine Plattform für Führungkräfte der Wirtschaft, unsere gewählten politischen Vertreter zu unterstützen, betonte er.Ansprache des Landrats, Kreis Offenbach
In seinem Grußwort verwies Landrat Oliver Quilling auf die derzeit äußerst
schlechte Finanzlage der öffentlichen Haushalte und darauf, dass große
Kapitalgesellschaften besonders den Mittelstand unter Druck setzten.
«Erfolgreiche Familienunternehmen denken in Generationen, kämpfen für
ihr Unternehmen und sind zudem standorttreu», warb Quilling für den Mittelstand.
Der Vortrag von Ludwig-Wilhelm Schleiter
... zur Umsetzung von «mehr netto für alle»,
basierte vor allem auf den Erkenntnissen des Deutschen Wirtschaftswunders. Über
eine Ankurbelung des Marktes, mit «mehr netto» als Vorgabe – also Steuersenkung –
entstünde Wachstum wie Hefeteig beim backen, von der am Ende alle mehr haben.
Dr. Matthias Bueger,
... Landtagsabgeordneter der FDP, war ebenfalls für niedrigere
Steuerbelastungen und ein einfaches Steuersystem, welches er mit der CDU entwickeln
will sowie die Betrachtung des so genannten Mittelstandsbauchs. Herr Dr. Bueger betonte
die Notwendigkeit der schrittweisen Verbesserung der Nettobezüge für Mitarbeiter, für
den Mittelstand und die Mittelschicht.
Matthias Heurich (Getränkevertrieb)
... betonte, dass der Mittelstand im Gegensatz zu den
Großunternehmen keine Unterstützung von der Regierung bekommt, sondern buchstäblich im
Regen stehengelassen wird. Er appellierte auch an die Glaubwürdigkeit der Politiker, die
auch in Hessen nicht die Wahrheit über die tatsächlichen Verbindlichkeiten gesagt haben.
„Jeder Unternehmer ist bereit, seinen Beitrag zur Krise beizutragen, das aber nur, wenn
offene Karten auf den Tisch gelegt werden.“
«Wir kommen aus der Krise nie heraus, wenn wir auf Staatseinnahmen verzichten, müssen aber
die Ausgaben kürzen», betonte hingegen Gottfried Milde, finanzpolitischer Sprecher der
CDU-Landtagsfraktion.
Michael Siebel (SPD)
... wollte das «mehr netto» weiter gefasst sehen. «Auch die heute
gebotenen hohen Standards der Kommunen und des Landes sind einem finanziellen Plus
gleichzusetzen», so Siebel. Er betonte die Zusammenarbeit von Forschung und Entwicklung
für den Mittelstand und das gewaltigeWachstumspotential, was es allein auf diesem Gebiet
in Deutschland gibt.
Herr Dirk Hill
... von der Volksbank Dreieich unterstrich die Notwendigkeit, mittelfristig
„Mehr netto für Alle“ zu erreichen und wies darauf hin, dass das schon jetzt der Fall
sein könnte, wenn alle Vergünstigungen, die die Regierung, z.B. mit der Riester-Rente
anbietet, von den Bürgern wahrgenommen werden.
Im Gegensatz zu einer Aussage des EZB-Präsidenten, Jean-Claude Trichet, sieht er die
Lage nicht als „fangen wir wieder bei Null an, weil wir gegen uns selbst einen Krieg
geführt haben“, sondern ist der Ansicht, dass das nicht vergleichbar ist, sondern dass
wir mit dem Mittelstand, immer noch die Säule unserer Wirtschaft, nicht bei „Null“
anfangen, sondern klug die nächsten Schritte planen sollten, damit wir auch wieder
Wachstum erreichen.“
Die aktive Beteiligung von Landrat Oliver Quilling hat dazu beigetragen, dass
viele Menschen, die ihn bisher nicht kennen lernen konnten, ihn auch als integrierende
Persönlichkeit schätzen gelernt haben.
Elke Hoppe
Durch die Moderation von Frau Elke Hoppe, Economic Forum Deutschland und die rege
Beteiligung der Podiumsdiskutanten an der Diskussion über die Thematik wurde
ermöglicht, dass im Verlauf des Abends eine Atmosphäre der gegenseitigen Sympathie
und Kooperationsbereitschaft unter den Vertretern der politischen Parteien entstanden
ist. Die Podiumsdiskutanten konnten sich gegenseitig besser kennen- und schätzen lernen.
Frau Hoppe appellierte an die Politiker, die Krise nicht mit Steuererhöhungen zu beantworten, sondern die Staatsausgaben und Kosten dramatisch zu kürzen und die Krise gemeinsam überparteilich zu bewältigen und das mittelfristige Ziel: "Mehr netto für Alle" nicht außer Acht zu lassen.
Frau Hoppe appellierte an die Politiker, die Krise nicht mit Steuererhöhungen zu beantworten, sondern die Staatsausgaben und Kosten dramatisch zu kürzen und die Krise gemeinsam überparteilich zu bewältigen und das mittelfristige Ziel: "Mehr netto für Alle" nicht außer Acht zu lassen.
| teilnehmende Politiker |
Gottfried Milde (CDU) MdL Dr. Matthias Bueger (FDP) MdL Michael Siebel ( SPD), MdL |
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| teilnehmende Mittelständler |
Matthias Heurich, Heurich GmbH & Co. KG Peterburg, Fulda Dirk Hill, Generalbevollmächtigter der Volksbank Dreieich Prof. Ludwig-Wilhelm Schleiter, Makroökonom, ehm. European Business School, FH / University, Applied Science, Darmstadt |
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| Moderation: | Elke Hoppe, Economic Forum Deutschland |
Die Diskussion hat viele Erkenntnisse über die kritische Wirtschaftslage,
nicht nur auf Bundes-, sondern auf Landes- und Kommunalebene hervorgebracht.
Unter dem Titel: „Mehr netto für Alle“ sind Diskussionsansätze, die zwar weniger
populistisch zu besprechen gelten, aber dennoch die Basis der gesellschaftlichen
Reformen darstellen, die auf allen Ebenen Deutschlands durchgeführt werden müssen.
Frau Hoppe appellierte an die Politiker, die Krise nicht mit
Steuererhöhungen zu beantworten, sondern die Staatsausgaben und Kosten dramatisch
zu kürzen und die Krise gemeinsam überparteilich zu bewältigen und das mittelfristige
Ziel: “Mehr netto für Alle“ nicht außer Acht zu lassen.
Wir müssen die Bevölkerung dazu bewegen, unsere Politiker
zu unterstützen.
Die Entscheidungen im Bezug auf den Abbau von Schulden können wir nicht mehr auf die lange Bank schieben.
Jeder, der aufmerksam am Mittwochabend zugehört hat, nahm diese bedeutungsvolle Nachricht mit.
Die Entscheidungen im Bezug auf den Abbau von Schulden können wir nicht mehr auf die lange Bank schieben.
Jeder, der aufmerksam am Mittwochabend zugehört hat, nahm diese bedeutungsvolle Nachricht mit.
(Die gesamte Debatte ist im Video mitgeschnitten worden und wird demnächst auf unserer
Homepage zum runterladen zu sehen sein.)
Für einige der o.a. Zitate sind wir Herrn Leo F. Postl, freier Journalist und Fotojournalist
dankbar.
Stand: 02.06.2010


