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Die Zukunft Europas und des Euros

Liebe Mitglieder und Freunde,

es ist eine große Aufregung und Freude in Deutschland und in Europa – unter der Führung von der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Nikolas Sarkozy haben weitsichtige populistische Argumente die Chefs der europäischen Union überzeugt, den Euro und die Fortsetzung der europäischen Integration weiter zu führen.
Anlässlich einer Einladung der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag am Mittwoch, dem 26. Oktober hatten wir eine lebhafte Debatte über die Schuldenkrise in der EU und die Gefahren für den europäischen Einigungsprozess beiwohnen dürfen.
Moderiert durch unseren Freund, Herrn Dr. Michael Meister MdB, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion (Schirmherr unseres Wirtschaftsgipfels in Berlin 2006 in der Parlamentarischen Gesellschaft und Keynote-Speaker bei unserer Veranstaltung am 16. Juni des Jahres.Umwelt und Energie) sind folgende Diskutanten anwesend gewesen:
  1. Prof. Dr. Michael Eilfort, Vorstand der Stiftung Marktwirtschaft(Frankfurter Institut
  2. Dr. Thomas Schäfer, Hessischer Finanzminister (CDU)
  3. Elmar Brok, Mitglied des Europäischen Parlaments (CDU) und Außenpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion
  4. Prof. Dr. Joachim Starbatty, Emeritus an der Universität Tübingen, Kläger gegen den Euro-Rettungschirm.
Herr Dr. Meister war heute früh noch im Fernsehen interviewt zu den Ergebnissen der Brüsseler Sitzung und nach der Debatte in Wiesbaden, nach Berlin gereist und hatte offensichtlich mit anderen Mitgliedern der Regierung die Nacht durchgearbeitet, um mit Frau Merkel um 4.30 h heute früh das Ergebnis zu verkünden.
Die Debatte für und gegen den Rettungsschirm für Griechenland (und andere überschuldete Länder) war energisch geführt. Es war nicht einfach, den Argumentationen zu folgen. Prof. Starbatty stellte sich auf den Standpunkt, das Griechenland vorübergehend aus dem Euro-Raum austreten sollte. Seine Argumente waren sachlich und überzeugend. Er berücksichtigte zu wenig den Willen der Völker in Europa und ihre Motivation, als EU zusammen zu halten. Er galt als etwas zu pessimistisch.
Angeführt von Elmar Brok, Prof. Eilfort und Herrn Dr. Schäfer könnten die Argumente für den Rettungsschirm gelingen. Das Argument, dass, weil in USA die Bundesstätte Alabama und Kalifornien pleite sind, werden sie von der Regierung nicht abgeschoben ins „Nichtdollarland“, wirkte überzeugend. Herr Elmar Brok schilderte eine interessante Vision für eine engere Zusammenarbeit zwischen Europa, USA und Japan, wenn die Zollschranken zwischen allen Ländern reduziert werden, so dass freier Handel vorherrscht, würden alle Regionen 3,5% Wachstum erfahren.
Er machte auch deutlich, dass die roten Chinesen versuchen, strategische Standorte in Europa aufzukaufen, wie z.B. den Flughafen Düsseldorf und den Hafen in Hamburg. Den wichtigsten Hafen in Griechenland bei Athen, haben die Chinesen schon gekauft. Er warnte, dass wir wachsam diese Entwicklung im Auge behalten müssten. Die Chinesen verfolgen politische Ziele mit dem Einsatz ihres Kapitals.
Westliche Demokratien werden durch die chinesische Diktatur herausgefordert. Die Schuldenkrise in der EU macht diesen Wettbewerb nochmals deutlich.
Die Debatte wurde durch Herrn Dr. Michael Meister über zwei Stunden „meisterlich“ moderiert.
Um 4.30 h heute Nacht verkündete Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel nach einer zehnstündigen Debatte in Brüssel die Ergebnisse der Verhandlungen über die Schuldenkrise. Die Börse war heute bereits um 10.00 h raketenhaft hochgeschossen. Kreditinstitute, die griechische Staatsanleihen halten, sind bereit, über 100 Milliarden Euro ihrer griechischen Forderungen abzuschreiben. Damit wird Griechenland 50% ihrer Schulden erlassen. Zusätzlich wird Griechenland permanent überwacht bei der Verwendung von EU-Mitteln und die Umsetzung der vorgesehenen Reformmaßnahmen. Es ist deutlich geworden, dass mit eigenen Kräften die Griechen Ihr Land nicht in den Griff bekommen können. Vorige Woche ist eine Liste der 40 reichsten Griechen publiziert worden. Sie schulden dem griechischen Staat über 100 Mio. Euro in noch nicht bezahlten Steuern, die die Regierung nicht einsammeln kann. Es ist eine Schande für das Land und Europa, dass solch ein Reichtum geduldet wird, während der Rest Europas für die Schulden des Landes aufkommen muss.
Klicken Sie hier für ein Review aus der New York Times: German Leader Seizes Initiative and Confounds Her Critics
Wichtig ist, dass der europäische Einigungsprozess weiter fortgesetzt wird. Das, was 1947 mit dem Marshall-Plan anfing, um die „Vereinigten Staaten von Europa“ und ein „Kontinent des Friedens“ begann, wird mit dieser Entscheidung fortgesetzt. Unsere Regierung weiß, wofür sie kämpft. Wir freuen uns, dass wir mit unseren Mitgliedern und Förderern einen Beitrag dazu leisten können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Paul Dolan      Ihre Elke Hoppe

Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Haushaltsdebatte im Bundestag

Klick, um das Video anzusehen

Chancellor Angela Merkel ´s leadership launches economic growth
with Germany´s exit from atomic energy,

by Paul Dolan

The International Chronicles: Journal of Contemporary Political Culture

(www.TheInternationalChronicles.com)

P e r s p e k t i v e n

„Mir hilft der Geist! Auf einmal sah´ ich Rat.
Und schreib getrost: Im Anfang war die Tat!“

(Faust in Goethe, Faust 1236/37)

Lang bevor Fukushima, oder sogar die Verbreitung des Internets in Deutschland, vor „9/11“ oder noch vor der Finanzkrise, und noch 12 Jahre bevor Al Gore´s Kinoschlager, „An Inconvenient Truth“ erschien und das Gremium zur Vergabe des Nobelpreises ihn mit dem Friedens-Nobelpreis auszeichnete und er Millionen von Bürgern weltweit von den Gefahren des CO-2 Anstieges und von der globalen Erwärmung überzeugte, erschien in 1993 das Buch vom Altbundeskanzler, Helmut Schmidt mit dem Titel: „Handeln für Deutschland“ , welches den Welthorizont Deutschlands klarstellte. Helmut Schmidt schrieb: „Es gibt am Ende unseres Jahnhunderts eine Vielzahl von zukunftsgefährdenden Problemen, die bisher zum größten Teil vom Kalten Krieg und vom Ost-West-Konflikte psychologisch überdeckt waren und deshalb kaum ins öffentliche Bewusstsein getreten sind. Sieben kardinale Probleme ragen heraus, schrieb Schmidt damals:
  1. die globale Bevölkerungsexplosion
  2. die globale Gefährdungen der natürlichen Umwelt, besonders der Atmosphäre und des Klimas; Ursache ist der steigende Verbrauch von Rohstoffen und fossiler Energie durch eine schnell wachsende Menscheit;
  3. die Suche nach weniger gefährlichen Energieversorgung der Menschheit;
  4. die zunehmende Gefährdung der durch sekundenschnelle Kommunikation global vernetzten internationalen Finanzmärkte durch Spekulationen, welche die Menschen sowohl in den Entwicklungsländern als auch in den fortgeschrittenen Industriestaaten bedrohen;
  5. die Ausbreitung nuklearer und chemischer Massenvernichtungswaffen sowie die rapide Zunahme des internationalen Handels mit Waffen aller Art;
  6. die weltweite Zunahme von regionalen und lokalen Kriegen;
  7. die gefährlicher werdende Unfähigkeit der Menschen verschiedener religiöser und ethnischer Zugehörigkeit, sich gegenseitig zu respektieren und tolerieren.“
Helmut Schmidt schrieb weiter, „Es ist nicht sonderlich wichtig, ob demnächst die SPD oder die CDU den Kanzler stellt. Entscheidend ist, daß die Richlinien eines Kanzlers klug und zielstrebig sind und daß er/sie in die Wirklichkeit übertragen kann. Denn der taktische Positionskampf innerhalb einer Partei ist ohne tiefere Bedeutung für das öffentliche Wohl. Entscheidend ist, dass wir eine breite öffentliche Debatte über die republica und ihre Nöte miteinander führen“
Rückblickend betrachtet, erkennt man die prophetische Voraussicht des Altbundeskanzlers. Die beschriebenen Probleme sind zum Teil voll eingetreten; alle Probleme sind aber heute noch aktuell. Und neue sind, aber mit vielversprechenden Chancen, hinzugekommen:
Die Energiekrise bringt viele Fragen mit sich:
  1. Fehlt ein Masterplan für den Ausstieg aus Atomkraft?
  2. Gibt es eine Blackout Gefahr?
  3. Was wird unternommen um das Stromnetz auszubauen?
  4. Gibt es Gründe um die Brennelementensteuer zu erhören?
  5. Gibt es ein Szenario für eMobilität? Oder wahrscheinliche neue Mobilitätmodele?
  6. Sollen wir Wachstum, wie wir das kannten, vergessen?
  7. Gibt es mehr Chancen als Risiken für Deutschland mit der Energiewende?
    • Vertraut die Regierung auf die Wissenschaftler Deutschlands in der engen Zusammenarbeit mit Regierung und Unternehmer, neue Energielösungen zu entwickeln?
    • Geht es tatsächlich um eine neue Formel mit Wachstumsschuben für:
      • Bildung und Innovation?
      • Technologie?
      • Export?
      • den Mittelständler und Neugründungen?
  8. Sind die Entwicklungen übertragbar auf z.B. die Demokratisierung in Nahosten und Nordafrika?
Es hat sich heraus kristallisiert, dass zur Förderung u.a. von Energie-Unabhängigkeit, Sicherheit in Europa, Wachstum und Umwelt, interdisziplinäre Gremien gebildet werden müssen. Mitglieder und Förderer des Economic Forum Deutschland e.V. haben vor einigen Jahren begonnen, Gremien aus Führungskräften der Regierung, der Politik, Finance, Erneuerbare Energien und der Wirtschaft zu bilden.
Unsere Veranstaltung, heute, Donnerstag, den 16. Juni 2011, gehört dazu. Thema der Tagung ist:
„Energie-Unabhängigkeit und Umwelt“
Wir freuen uns über die hohe Qualifikationen der teilnehmenden Gäste und die Anregungen der Spitzengastredner, die auf die folgenden Seiten beschrieben werden.
Wir freuen uns auch über die Aufgaben, die wir mit unseren Mitgliedern und Förderern und zusammen mit unseren gewählten Vertretern in der Politik, sowie in der Wirtschaft und Wissenschaft, umsetzen werden.
Paul Dolan     Elke Hoppe
Vorstand,
Economic Forum Deutschland gem.e.V.

Pressemitteilung

17. Juni 2011
Viele Chancen für den Mittelstand und die Kommunen durch erneuerbare Energien

Veranstaltung zeigt klar die vielfältigen Chancen für den deutschen Mittelstand und die Sanierung der Kommunen auf.

Das Rückgrat unserer Energie- und Stromzukunft wurde am 16.Juni vom Economic Forum Deutschland e.V. unter dem Titel, „Energie-Unabhängigkeit & Umwelt“ mit wichtigen Führungspersönlichkeiten aus Regierung, Wissenschaft, Erneuerbarer Energie-Unternehmen und Industrie diskutiert und bewertet.

Dreieich, 16.Juni 2011:
Herr Dr. Michael Meister, (CDU), MdB, stellvertretender Fraktionsvorsitzende der CDU/ CSU, hat zu Beginn der Konferenz deutlich gemacht, wie revolutionär die Entscheidung, aus der Kernenergie auszusteigen ist. Herr Dr. Meister machte deutlich, dass massive gesetzliche Veränderungen zurzeit in Berlin in Arbeit sind, die einen Sturkturwandel im Energiebereich einläuten. Als einziges Land der Welt, das diesen mutigen Kurs zurzeit begeht, werden neue Produkte, Services und Unternehmen die Märkte nicht nur in Deutschland, sondern weltweit auch in anderen Ländern finden. Hier bieten sich ungeahnte Chancen für den deutschen Mittelstand, da die gesamte Erneuerbare-Energien-Branche mittelständisch geprägt ist. Die Regierung vertraut auf die Innovationskraft der Zusammenarbeit zwischen dem Mittelstand, der deutschen Wissenschaft und der Finanzmärkte, um Alternativen zu den AKWs zu finden, um Deutschland autark, unabhängig und sicher zu machen.

Prof. Dr.-Ing Rolf Katzenbach, Direktor der TU Darmstadt Energy Center, gewährte einen Blick in die Zukunft von Studium und Forschung durch den Energiewandel. Mit der Einrichtung des Masters Degree für „Energy Science and Engineering“, hätte die Technische Universität in Darmstadt frühzeitig einen für Deutschland und die Welt einzigartigen Studiengang bereits 2007 geschaffen. Professor Katzenbach stellte zusätzlich Bau- und Konstruktionstechniken vor, da die meisten Gebäudekonstruktionen Energie verlieren, sagte er: „40% unserer Energie verschwindet durch die Fenster. Wir haben viel zu tun, um die schon erzeugte Energie einzusparen.“ Katzenbach schilderte noch geothermische Tiefbohrungen als eine Energiequelle, die co2-frei sei und zum zuverlässigen Ersatz von AKWs führen könnte.“ Mit Erdwärme und faszinierende neue Bautechniken wie Energiepfeiler, könnten wir den Energiebedarf Deutschlands abdecken.“

Dr. Henner Gladen, Mitgründer und langjähriger Vorstand, Technik, der Solar Millennium AG, Erlangen, stellte die Technologie für solarthermische Kraftwerke vor. Mit dieser Technologie werden z.B. drei Kraftwerke in Spanien betrieben und künftig Strom in der Sahara-Wüste erzeugen, welcher nach Europa geleitet werden soll. In sonnenreichen Regionen der Welt, z.B. in Süd-Kalifornien wird diese Technologie durch die US-Regierung unterstützt und großflächig in Betrieb genommen. Am 17. Juni 2011 wird gemeinsam mit Solar Millennium der US-Staat Kalifornien den Grundstein für das weltgrößte Solarkraftwerk legen. Die Entwicklung von Solar Millennium zeigt, wie Technologie „Made in Germany“ neue Märkte weltweit eröffnen kann. Durch die lange Lebensdauer dieser Anlagen von 40 und mehr Jahren, lässt sich günstiger als heute zukünftig Strom gewinnen. Herr Dr. Gladen schilderte, wie die Desertec Industry Initiative die regulative Basis für die Zusammenarbeit unter EU-Mitgliedsländern und anderen Volkwirtschaften, z.B. in Nordafrika ermöglichen wird.

Herr Rainer Stehmann, Gründer und Geschäftsführer der SRE Clean Energy GmbH, schilderte die Flexibilität und Mobilität der Erzeugung von Strom und Fernwärme mit Holzpellets und die Schlüsseltechnologie „Kraft- Wärmekopplung“. Er schilderte eindrucksvoll, wie durch erneuerbare Energien dezentral, kostengünstig und zugleich äußerst leistungsfähig Kommunen und größere Gebäude wirtschaftlich beheizt und mit Strom beliefert werden können. Durch intelligente Stoffströme lassen sich vielfältige Synergieeffekte erzielen.

Herr Thomas Berg von juwi Energy AG gehört zu den größten Projektentwicklern Europas in allen Bereichen der Erneuerbaren Energie (Wind, Solar, Biogas, Tiefengeothermie, Wasser). Besonders zukunftsorientiert war sein geschildertes Konzept der energieautarken Kommunen. Die Gründung von Energiegenossenschaften mit Unterstützung von regionalen Banken wurde zur Sanierung kommunaler Haushalte und der regionalen Wertschöpfung in Kommunen hervorgehoben.

Elke Hoppe und Paul Dolan
Gründer und geschäftsf. Vorstände des Economic Forum Deutschland gem. e.V.


Am Donnerstag, den 11.März 2011, wurde durch die Mitgliederversammlung eine neue Führungsmannschaft gewählt. Wir freuen uns auf die fünf neuen ehrenamtlichen Mitglieder des Vorstandes.

Geschäftsführender Vorstand

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Paul G. Dolan

Paul Dolan

Vorstandsvorsitzender
Elke Hoppe

Elke Hoppe

stv. Vorstandsvorsitzende
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Ehrenamtliche Vorstände

 
Dr.-Ing. Hermann Ens   Dr.-Ing. Heinz Pfannschmidt   Peter Waibel  
 
Dr.-Ing. Hermann Ens,
München,
  Dr.-Ing. Heinz Pfannschmidt,
Schleswig-Holstein,
  Dipl.-Kfm. Peter Waibel,
Iggingen, B-W,

Die Zukunft baut auf den Errungenschaften des
Economic Forum Deutschland e.V. (EFD).
Für eine dynamische Gesellschaft und nachhaltiges Wachstum.

(Stand: 14. März 2011)
Für alte und neue Mitglieder hier ein kurzer Überblick über das was wir seit 2002 zusammen erreicht haben:
  1. Das EFD ist eine bundesweit anerkannte Plattform für die Diskussion nationaler Issues und für die Kommunikation zwischen Unternehmern, Managern, Politikern, Wissenschaftlern und auch der Bundeswehr.  Im Bundeskabinett sind derzeit acht Minister, die mit dem Economic Forum Deutschland bereits zusammengearbeitet haben.  Zwei von diesen sind auch EFD National Leadership Award Gewinner (Frau Dr. Annette Schavan und Herr Dr. Wolfgang Schäuble).
  2.  Das Economic Forum Deutschland trägt über diese Kommunikation zur Stärkung von Demokratie, Freiheit und Frieden bei. Wir tragen bei zum Reifungsprozess der deutschen Demokratie in der Verbindung zwischen Politik und Wirtschaft. Unsere Think Tank Mitglieder sind dabei, Konzepte für Mittelständische Unternehmen „anzuschieben“, um diese besser unterstützen zu können. Die Mitglieder  jedes Think Tanks unterstützen das aktive Unternehmertum, das so viele Vorteile für Wachstum und die Gesellschaft mit sich bringt. Unternehmen aus den jeweiligen Branchen werden von den einzelnen Think Tanks unterstützt und unterstützen wiederum in den Think Tanks die Arbeit des Economic Forum Deutschland:
    ThinkTank „IT und Multimedia“
    ThinkTank „Kapital“
    ThinkTank “Umwelt”
    ThinkTank   “Wirtschaftspolitik”
    Beispiele der seit 2002 erarbeiteten und vorgestellten Programme münden in umfangreiche Konzepte, Programme sowie verschiedene EFD-Wirtschaftsgipfel und EFD-Kongresse. Es folgen einige Beispiele, die zur gesellschaftlichen Entwicklung und zum wirtschaftlichen Wachstum beitragen:
    • Programm für Wachstum durch Immigration von Studenten aus USA
    • Wachstum fördern durch ökologisch basierte Unternehmenskonzepte und Clean Energy Unternehmen ( Business & Eonomic Summit, 2009, unter Schirmherrschaft des Ersten Bürgermeisters von Hamburg, Ole von Beust)
    • Förderungsprogramm für Studenten  die Mitreden möchten.
    • EFD-Wirtschaftsgipfel in den Jahren 2002, 2003, 2005, 2006, 2009 mit Rednern aus USA, Russland, China, ganz Europa und mit vielen Anregungen für die Politik und Regierung.
    • Zur Förderung des Unternehmertums, dem Abbau von Arbeitslosen und der Sanierung der Staatkassen, das Programm, „Zwei Millionen Euros Steuerfrei für Unternehmer die einstellen und  trainieren.“ (Präsentation in 2005)
    • Förderung der Demokratie durch unser  „100 x 100 Programm“. Hundert Mitglieder interviewen hundert MdBs und MdLs. Kontakte zu über 150 Bundespolitikern aller Parteien  sind entwickelt und werden weiter gepflegt.
    • Nationale Werbekampagne für Bewerber für „The Best Idea Award“ zur Ankurbelung der Wirtschaft mit zehn Gewinnern
    • Entwicklung des „Government Quality Index, “  um die deutsche Regierung  besser mit anderen Regierungen vergleichen zu können.
    • Das acht Punkte Programm  für „Vollbeschäftigung“ in Deutschland (2007)
    • Thematisierung von Leadership in Deutschland und wie man eine dynamische Kultur von verantwortlichen Bürgern entwickeln und führen kann.
    • Die Einführung des Think Tank-Konzeptes  zur Förderung von Leadership und Leadership Praktika für Unternehmen und für die Gesellschaft.
    • Diskussionsabend mit führenden hessischen Landtagsabgeordneten, aus CDU, FDP und SPD über „Mehr Netto für alle“, als Triebfeder für Unternehmer u. Wachstum, unter der Schirmherrschaft des Landrats, Herrn Oliver Quilling.
  3. Das National Leadership Award Programm fördert individuelle Leadership in Deutschland und macht das Land stärker. Erkenntnisse über Leadership fließen auch den EFD-Mitgliedern selbst.  Bis 2008 sind 39 Awards unter der Aegis von John F. Kennedy  für Zivilcourage und Hochleistung verliehen worden. Zu den Awardträgern gehören u.a. Wolfgang Schäuble, Annette Schavan, Hans-Ulrich Klose, Friedrich Merz, Heinz-Horst Deichmann, Roland Koch, Peer Steinbrück, Oswald Metzger, Thilo Sarrazin, Matthias Heurich, Hans-Martin Rüter, Horst Lennertz, und Hans-Christian Boos.  Zu jedem Award gibt es eine fesselnde Background Geschichte.
  4. Über acht Jahre hinweg haben etwa 4.500 Führungskräfte neue Erkenntnisse durch den Besuch von EFD-Veranstaltungen gewonnen (ThinkTank-Hearings, Events, Wirtschaftsgipfel, usw.). Wir bereiten Führungskräfte vor,  bessere Entscheidungen zu treffen. Motto: „Wer mitredet trifft bessere Entscheidungen,“  ist auch das Motto auf dem EFD-Briefkopf.
  5.  Normalisierung der Beziehungen zwischen Ex-Bundeswehrangehörigenund der Wirtschaft. Vorteile für stärkeres Wirtschaftswachstum und für  eine gerechtere Gesellschaft: Quelle von Führungskräften, Unternehmern und technisch gut ausgebildeten Fachkräften.
  6. Das EFD bietet auch „normalen Angestellten“ und Managern, sowie mittelständischen Unternehmern eine Plattform, um Einfluss auf die Gesellschaft, die Zukunft und die Politik des Landes auszuüben an. Dies schafft eine starke, dynamische Kommunikation und Gesellschaft, in der die Menschen das Gefühl haben, dass sie über ihre eigene Zukunft verfügen.
  7. Eine EFD-Webplattform in world wide Internet mit allen Veranstaltungen und aktuelle Informationen für die Öffentlichkeit und einen geschützten Bereich für Mitgliederkommunikationen unter einander geschaffen. URL: www.economic-forum-deutschland.de
  8. Als globale Kommunikationsplattform für gesellschaftliche Erneuerungen, hat das Economic Forum Deutschland e.V. gezeigt dass es VIP-Gastredner  aus führenden Kreisen, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus den USA, China, Russland, Indien und anderen Länder, gewinnen kann.
Immer erst am Anfang einer besseren Gesellschaft.
Man kann zufrieden sein, über den heutigen Stand und die Ausgangslage des Economic Forum Deutschland , aber wir stehen immer erst am Anfang einer besseren Gesellschaft.  Solange wir, die Mitglieder des Economic Forum Deutschland dazu beitragen können, dass gute Menschen sich aktiv für die Zukunft des Landes einbringen, leisten wir mit gemeinsam etwas sehr wertvolles.
Gründer & Geschäftsführende Vorstände
Der hohe Innovationsgrad der Arbeit des Economic Forum Deutschland wird durch die Qualität seiner Mitglieder und seines Vorstandes wiedergespiegelt:
Paul Dolan [Chef Volkswirt], Elke Hoppe [Dipl.-Päd. Stv. Vorsitzende]
Ehrenamtliche Vorstandsmitglieder
Dr.-Ing Hermann Ens [Mitgründer], Dipl.-Ing. Hans-Joachim Krink, Dr.-Ing. Heinz Pfannschmidt [Dipl.-Kfm.], Johannes Schmid, Dipl.-Kfm. Peter Waibel
Wissenschaftlicher Beirat
Prof. Dr.-Ing. Rolf Katzenbach [Sprecher des Energy Centers, T.U. Darmstadt]

„Game´s Over“ oder gerade erst angefangen?

Drei Gründe, um uns in Ägypten und Nordafrika  zu
engagieren:  Frieden,  Handel  und Wachstum

Als die friedlichen Demonstranten in Ägypten Plakate mit dem Motto, „Game´s Over“ das Ende des 30-jährigen Diktators, Husén Mubarak, aufriefen, haben Millionen ihren Triumph bejubelt, als er endlich zurücktrat. Es war, als ob ein Fußballspiel von unserer Lieblingsmannschaft gewonnen wurde. Die Tatsache ist, dass das Spiel eben erst begonnen hat. Es geht um ein neues Spiel, „Nation Building.“ In diesem Spiel hat auch Deutschland eine ganz wichtige Rolle zu spielen.
Die Ausgangslage beginnt mit der Verantwortung Deutschlands, an großen Handelsüberschüssen nicht nur Ägypten, sondern auch andere nordafrikanische Ländern, wie Marocco und Tunesien, teilhaben zu lassen.  Neben Handelsüberschüssen, die für die deutsche Wirtschaft sehr wichtig sind, gilt es Frieden in der Region zu sichern. Es ist wichtig, dass wir unseren Beitrag dazu leisten, die Erwartungen, die in die Früchte der „Demokratie, Freiheit, Frieden und Marktwirtschaft“, gesetzt werden und mit sich bringen, zu erfüllen.
Was tun? Ein Gradmesser für Fortschritt in der Region ist, wie lange das Militär in Ägypten braucht, um die Verantwortung für die Wirtschaft zu privatisieren. Die Überarbeitung des ägyptischen Grundgesetzes dürfte in einigen Tagen schon fertig sein. Viel hängt davon ab und wird uns über die Bereitschaft des Militärs, auf die Macht zu verzichten, Aufschluss geben.
Wie könnte Deutschlands Beitrag aussehen? Die Deutsche Entwicklungshilfe und die GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) sowie öffentliche und private Institutionen sind gefordert, konkrete Hilfe und Investitionen zu erbringen:
  • Eine Kombination von Sofortmaßnahmen, wie gezielte Arbeitsbe-schaffungsmaßnahmen (ABMs), um den Menschen sinnvolle Arbeit zu geben und um die Infrastruktur auszubauen und
  • eine Mittelschicht aus mittelständischen Unternehmern und Angestellten heran wachsen zu lassen.
  • Steuermaßnahmen zu verabschieden,  die Unternehmertum und Investitionen fördern und Wirtschaftswachstum unterstützen.
  • Massive Bildungsreformen werden in diesen Ländern, die über die Jahrhunderte als besonders bildungsfreundlich galten, dringend benötigt.
  • Banken und Finanzdienstleister müssen von der neuen Regierung unterstützt werden, damit Kredite für Handel und Unternehmenswachstum vergeben werden können.
  • „Internationale Direkt Investments“ aus dem Westen müssen durch attraktive Anreizsysteme ermutigt werden.
  • Deutsche Beamten und leistungsfähige Rentner könnten einen bezahlten Volontärtörn der neuen ägyptischen Regierung zur Beratung und Aufbau von korruptionsfreien und demokratischen  Institutionen angeboten werden. Behörden gelten auszubauen, wie, Justiz, ägyptische Bundesbank, Rechnungshof, Verwaltung, Sozialsysteme, Gesundheit, Bildung, Infrastruktur, Ressourcen (wie: Landwirtschaft, Bergbau, Umwelt), Außenbeziehungen.
  • Mitglieder und Förderer des Economic Forum Deutschland e.V. werden gebeten, Ideen zu sammeln und einzureichen, die an geeigneten Stellen weitergereicht werden. Ganz wichtig ist, wie wir Unternehmen unterstützen können, in der Region zu investieren.
  • Immigration aus Nordafrika und mittlerer Osten ist keine Lösung. Die Menschen in Nordafrika haben sich nicht von Diktatoren frei gekämpft, um aus ihren Ländern auszuwandern; sie wollen schließlich nur die Rechte genießen, die mit Freiheit, Frieden und Demokratie und einer gesunden wachsenden Marktwirtschaft verbunden sind.
Eine enorme Chance steht Deutschland zur Verfügung. Lassen wir diese Herausforderungen nicht an uns vorbei gehen. Ergreifen wir gemeinsam mit der jungen Facebook-Generation in Ägypten die Initiative.
Paul Dolan

 


Wir danken allen, die zum Erfolg des
Leadership-Wochenendes
beigetragen haben!

Wo: In Flensburg, Strandhotel Glücksburg und an der Marineschule Mürwik
Wann: Vom 21. bis 23. Oktober 2010

"Welche Erkenntnisse aus den zahlreichen Diskussionen unter den Teilnehmern des Leadership-Wochenendes sind für sie und für Deutschland hervorgegangen?"

Wer neue Horizonte sucht, wird lernen. Wer mitredet, trifft bessere Entscheidungen.
Das Leadership-Wochenende des Economic Forum Deutschland gem. e.V. setzte sich mit Führung/Leadership als Basis für gesellschaftliche Erneuerungen und Wachstum auseinander. Offiziere der Marineschule Mürwik waren eingeladen, das Wochenende mit Teilnehmern aus der Wirtschaft zu verbringen und mit zu diskutieren. Es war eine intensive Auseinandersetzung mit vielen neuen Erkenntnissen für alle Beteiligten.
Die Teilnehmer setzten sich aus Spitzenkräften der Wirtschaft, Unternehmern, Sport, Journalismus, Universitäts-Professoren und Offizieren der Marineschule Mürwik zusammen.

Für die Teilnehmer bedeutete das Wochenende:

  1. Inspirationen über den Tellerrand des eigenen Unternehmens hinweg zu schauen und was in Russland, China, USA los ist, nachzudenken.
  2. Eine Kette von Ereignissen und Vorträgen, die die Teilnehmer in strategischer Sichtweise weitergebracht haben.
  3. Wie man seine eigenen Führungsfertigkeiten verbessern kann, geistig, physisch, seelisch.
  4. Völlig neue Erkenntnisse über Führungskräfteentwicklung in der Bundeswehr, die sich für die Wirtschaft auch eignen.
  5. Wachstum fördern durch bessere Integration von Führungskräften aus der Bundeswehr in die Wirtschaft.

Was hat das Leadership-Wochenende für Erkenntnisse für Deutschland gebracht:

  1. Die Teilnehmer, die zum größten Teil aus Führungspositionen bei Unternehmen in der Wirtschaft das Ereignis begleiteten, empfanden die Marineoffiziere, die an der Veranstaltung teilgenommen haben, als angenehme und kompetente Persönlichkeiten, die in Managementpositionen der Wirtschaft sehr zu begrüßen wären.
  2. Der Konsenz unter den Teilnehmern war, dass das Bundeswehrführungstraining nicht nur modern und zeitgemäß sei, sondern, dass es begrüßenswert wäre, wenn Wirtschaftsmanager solche Trainings wenigstens teilweise absolvieren würden.
  3. Deutschlands Rolle in der EU und in der Welt ist deutlicher geworden.
  4. Dass die internationalen Ereignisse Russland und die EU und USA immer mehr zusammenbringen.
  5. Die für Unternehmen aus der EU und USA hervorragenden geschäftlichen Möglichkeiten in Rußland erblühen, auch langfristig.
  6. Die Russen brauchen und wollen uns.
  7. Chinas kommunistischer Kapitalismus bringt entscheidende Vor- und große Nachteile für die Zukunft des Landes mit sich.
  8. Dass der Friedensprozess im Mittleren Osten viele Feinde hat. Zurzeit sind wir dicht an einem dauerhaften Frieden. Wir sollen alles daran setzen, den Prozess zu fördern.
  9. Führungsentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland weist ein großes Handicap gegenüber z.B. USA, Groß Britannien und vielen anderen Ländern auf, die gesellschaftlichen Fortschritt, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum im Lande hindert. Die Zusammenarbeit zwischen wichtigen Elementen unserer Gesellschaft lässt zu wünschen übrig und ist in anderen Ländern besser umgesetzt.
  10. Die bessere Integration von ehemaligen Offizieren der Bundeswehr und Marine in der Wirtschaft durch die Steigerung der Akzeptanz wird zu größerem Wachstum und gesellschaftlicher Dynamik führen.
  11. Die Funktion des Economic Forum Deutschland als positiver Agent des Wandels und als Förderer von Demokratie, Frieden und Freiheit in der Gesellschaft ist bestätigt worden.
  12. Der Kampf um Gott gegebene Freiheit zur persönlichen Entfaltung, hat jeder einzelne Bürger selbst zu verantworten; es ist nicht delegierbar.
Zusammenfassung von Paul Dolan und Elke Hoppe, Vorstand des Economic Forum Deutschland gem. e.V.

 


Pressemitteilung

Die Konsequenzen für Fehltritte könnten für Deutschland langfristig sehr unangenehme Folgen mit sich bringen.

Bundestagsabgeordnete Patricia Lips (CDU/CSU), MdB,
Mitglied im Finanzausschuss des Bundestages,
warnt die Öffentlichkeit in Ihrer Ansprache vor dem ThinkTank des
Economic Forum Deutschland gem. e.V.
Dreieich-Götzenhain, 23. Juni 2010 – Vor dem ThinkTank "Zusammenarbeit Wirtschaft und Politik" verteidigte Patricia Lips das "Sparpaket" der Bundesregierung als eine notwendige Maßnahme, um die Funktionsfähigkeit der Bundesregierung zu bewahren. Die Bundesregierung wird hier auch dem §115 des Grundgesetzes gerecht, der die so genannte "Schuldenbremse" berücksichtigt. Aus vielen Gesprächen mit Bürgern berichtete Frau Lips, dass vielerorts das Sparpaket besser "Konsolidierungspaket" genannt, falsch verstanden wird. Wenn "Elterngeld" (welches nur für Hartz-IV-Bezieher gestrichen werden soll) mit "Kindergeld" (was nicht gestrichen werden soll) verwechselt wird, führt dies zu überflüssigen Missverständnissen in der Bevölkerung.
Das Sparpaket spart 30% im Sozialen Bereich, 30% im Bereich der Subventionen und 30% in der Verwaltung ein. "Die Bürger wissen, dass wir sparen müssen", berichtete Frau Lips. Häufig wird die Unterstützung Griechenlands und der Euro falsch verstanden, als Begründung für die Sparmaßnahmen der Bundesregierung. Viel wichtiger ist das riesige Staatsdefizit, das in den letzten Jahrzehnten angehäuft und zuletzt durch die notwendigen Maßnahmne der Konjunkturpakete zur Abwendung der Wirtschaftskrise noch weiter erhöht wurde. Die Bundesregierung sei mutig und weitsichtig mit dem verabschiedeten "Konsolidierungspaket" und demonstriere die Kooperationsbereit- schaft der schwarz/gelben Regierung von Angela Merkel.
Moderiert durch die 2. Vorstandsvorsitzende Elke Hoppe und Dr. Harald Kreher des Economic Forum Deutschlands, hat Frau Lips den Teilnehmern faszinierende Einblicke hinter die Kulissen der politischen Entscheidungsträger gewährt. Interessant war die Tatsache, dass die Koalitionspartner der CDU/CSU und FDP einstimmig Christian Wulff als Kandidat für das Amt als Bundespräsident vorgeschlagen haben. Die FDP hätte auf einen eigenen Kandidaten zugunsten von Herrn Ministerpräsident Christian Wulff verzichtet.
Junge angehende Politiker aus anderen Parteien hat Frau Lips anlässlich der ThinkTank-Sitzung mit Ratschlägen und Beratung unterstützt. Frau Patricia Lips beeindruckte durch ihr fundiertes Wissen, ihr Engagement und ihre Bereitschaft, sich für Deutschland vorbehaltlos einzusetzen und das Economic Forum Deutschland weiterhin zu unterstützen.
"Wir sind nicht aus der Wirtschaftskrise heraus. Wir sind nur im 2. Jahr dieser Krise. Als Politiker müssen wir, wie Entscheidungsträger in der Wirtschaft auch, sehr behutsam alle Entscheidungen treffen, wenn wir sehr unangenehme Folgen für unser Land vermeiden wollen", sagte Frau Lips.
Über das Economic Forum Deutschland gem. e.V.
Das Economic Forum Deutschland wurde im Jahre 2002 gegründet. Seit diesem Jahr finden Wirt- schaftsgipfel, bzw. International Business & Economic Summit, mit Spitzenvertretern aus Politik, Wirtschaft und Medien mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten statt. Im letzen Jahr wurde der 5. Summit in Hamburg unter der Schirmherrschaft des Ersten Bürgermeisters, Ole von Beust, geplant. Die Mitglieder des Economic Forum Deutschland gem. e.V. werden in Arbeitsgruppen (s.g. ThinkTanks) zusammengeschlossen, um Leadership in Politik, Wissenschaft und in der Wirtschaft direkt zu fördern. Sie entwickeln Konzepte, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und der EU zu erhöhen.
Kontakt:
Elke Hoppe, Paul Dolan
ECONOMIC FORUM DEUTSCHLAND gem. e.V.
Waldstrasse 27, 63303 Dreieich-Dreieichenhain
Tel. +49 (0)6103 30 35 60
Fax. +49 (0)6103 30 35 619
Web: www.economic-forum-deutschland.de
email: info@economic-forum-deutschland.de

Auf der Suche nach Vorbildern für Leadership

ein Essay von Paul Dolan und Elke Hoppe Dolan
Dreieichenhain, den 4. Juni 2010
"Europa braucht Leadership! Wir sind dabei, das Erbe von Adenauer, Schumacher und De Gaulle zu verspielen"
Roland Tichy, Chefredakteur, Wirschaftswoche, 10. Mai 2010
Der "Erste Mann im Lande" ist zurückgetreten. Laut einer Umfrage von 1.000 Bundesbürgern, des Fernsehprogramms "Hart aber Fair" am 2. Juni finden 51% der Befragten Bundespräsident Horst Köhlers Entscheidung in Ordnung; 43% sind nicht einverstanden.
Ein Mangel an Respekt für sein Amt und seine Person, gezeigt durch einige Journalisten, haben Horst Köhler dazu bewogen, sein Amt niederzulegen. Er gilt als der beliebteste Bundespräsident in der Geschichte des Landes und ist zum zweiten Mal vor einem Jahr im Amt vereidigt worden. Dennoch sollen 51% der Bevölkerung seine Entscheidung in Ordnung finden.
Es wird häufig gescherzt, dass wir in einer "Spaßgesellschaft" leben. Dies bedeutet vermutlich, dass unser tägliches Dasein unbekümmert und von Unannehmlichkeiten frei bleiben muss. Wenn der Erste Mann im Lande, seine Verantwortung, nachdem er in der Presse "respektlos behandelt wurde", abgeben kann, warum müssen die übrigen Mitglieder der Bevölkerung zu ihren lästigen Lasten stehen? Arbeitsverträge, Rückzahlungen von Darlehn, Bezahlung von Rechnungen, Verpflichtungen in der Familie, Vereine und Gesellschaft – so vieles macht nach einer gewissen Zeit keinen richtigen Spaß.
Was soll aus dem Gewebe unserer Gesellschaft werden, wenn Verantwortung und Verpflichtungen sogar Eide leichtfertig abgelegt werden können? Wir gehören zu den 43%, die die Entscheidung von Dr. Horst Köhler, zurückzutreten, nicht gutheißen. So ein Vorbild, der mit seiner Verantwortung so umgeht, brauchen wir nicht. Es ist bedauerlich, dass Herr Dr. Köhler so verschwenderisch mit seiner "Gestaltungskraft", wie Ministerpräsident Roland Koch sie nannte, umgegangen ist (nur wenige Tage ist Ministerpräsident Roland Koch aus seiner Verantwortung, aus ganz anderen, aber eher nachvollziehbaren Gründen, zurück getreten. Ministerpräsident Roland Koch machte den Weg frei für jemanden mit mehr "Gestaltungskraft"). Warum hat Herr Bundespräsident Dr. Horst Köhler sein Potential als Gestalter nicht erkannt? Wird Herr Dr. Köhler seine Entscheidung bedauern? Vielleicht jetzt schon?
Man kann darüber streiten, ob gewisse Mitglieder der Medien ihr verbrieftes Recht auf Pressefreiheit im Bezug auf Herrn Dr. Köhler missbraucht haben. Dank ihres Ehrgeizes, die Ereignisse des Landes mit zu prägen, haben diese Journalisten einen Bundespräsidenten zu Fall gebracht; ja, rausgeekelt. Es wäre interessant zu erfahren, wie sie ihre Arbeit im Nachhinein betrachten.
Werden solche Journalisten bedauern, dass sie die Regeln des Anstandes und der Berufsethik verletzt haben. Überall in der Gesellschaft gibt es gute und schlechte Vertreter ihres Berufsstandes. Wenn man die hohe Anzahl der Berichterstatter, die täglich vorbildliche Arbeit unter Einsatz von hoher persönlicher Disziplin und analytischen Fähigkeiten betrachtet, kann man "die Journalisten" nicht für Horst Köhlers Rücktrittsentscheidung verantwortlich machen.
Die Hauptschlagzeile der Zeitung, Die Welt, im Juni 2005 lautete: "Schäuble wird Bundespräsident". Die Meldung kam zu früh und baute auf eine Tendenz, statt eines wirklichen Wahlergebnisses auf. Wir sind froh, dass der Bundespräsident Dr. Horst Köhler damals wie in 2009 gewählt wurde. Hier ist kein Plädoyer für Herrn Dr. Schäuble als Bundespräsident.
Wir sind auf der Suche nach Vorbildern für Leadership. Dr. Wolfgang Schäuble war Architekt der Verträge zur Vereinigung Deutschlands mit der DDR. Er wurde in dieser Zeit von einem Attentäter angeschossen und querschnittsgelähmt. Hat er aufgehört? Ist er in Rente gegangen? Nein. Nach seiner Rehazeit kehrte er in sein Amt zurück und wurde zweimal Bundesinnenminister, Kandidat für Bundespräsident und bekleidet jetzt das aller anspruchsvollste Amt in Deutschland, was ebenfalls nach Europa strahlt - neben der Bundeskanzlerin – Finanzminister Deutschland. Es ist ein Vergleich von zwei Männern für die gleiche Aufgabenstellung.
Im Schatten der Rücktritte von Dr. Köhler und Roland Koch ist der Mann im Rollstuhl ein mahnendes Beispiel für die Gesellschaftsform, von der wir alle profitieren: Eine Gesellschaft, in der wir zusammen unsere jeweiligen Beiträge leisten, miteinander kooperieren und unsere Verantwortung für einander tragen. Es handelt sich nicht nur um Idealismus oder Ethik. Aus reinem Selbstinteresse für eine Umgebung, in der wir gerne leben und wohnen, wollen wir verantwortungsvoll handeln. Es lebt sich einfach besser so.
Sucht man aber nach Vorbildern, dann gibt es so viele. Niemand darf seinen Einfluss auf die Gesellschaft unterschätzen. Von der Kassiererin im Supermarkt, die ihre Kunden mit einer netten Bemerkung und einem Lächeln beschwingt nach Hause schickt, wo man dort die Freude weitergibt, bis hin zu einer 19jährigen Sängerin, Lena Meier Landrut, die ihre Fans zurück zum Boden holte, obwohl die sie zum Held der Nation anheben wollten mit der Bemerkung: "Es ist nur Musik." Das ist Leadership.
Nimmt man einen Spitzensportler wie Michael Ballack, der als Kapitän der Nationalelf aus der WM verletzt ausscheidet, der immer noch seiner Mannschaft und Fans Mut machte. Das ist Leadership.
Nehmen wir das Star Mannequin Heidi Klum mit ihrer TV-Show "Germany´s Next Top Model" und betrachten man ihren Einfluss auf eine neue Generation von Frauen, nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA: Neben Attraktivität als Frau (bei den Femenisten, eine verloren gegangene Eigenschaft trainiert Heidi Klum die Kandidaten und die Zuschauer, in Sachen Mut, harte Arbeit, Selbstkritik und -Disziplin, Charakter und die Fähigkeit, mit Enttäuschungen umzugehen, sowie gesellschaftliche Umgangsformen, englisch und Model als Beruf.
Millionen von Frauen werden durch ihre Arbeit positiv beeinflusst. Die Ergebnisse ihrer Arbeit bringen junge Frauen hervor, wie das Top-Model 2009 Sarah Nuru, die weit über die Grenzen des Landes hinaus Freunde für Deutschland z.B. in Äthiopien gewinnt. Die Belohnung für weitsichtiges und weises Leadership ist nicht eine Kette von erfolgreichen Ereignissen oder Auszeichnungen, die man in seine Vitrine ausstellen kann, sondern der Erfolg, andere zu unterstützen, ihren Erfolg zu finden. Es ist eine alte chinesische Erkenntnis über 2000 Jahre alt, dass die Belohnung für gute Leadership in der Arbeit selbst erblüht.
Als Leader in der Wirtschaft oder in der Finanzwelt, als Lehrer, Wissenschaftler, Arzt oder Anwalt oder als Politiker oder Offizier im Militär, darf man nicht vergessen, dass wir nicht nur Vorbild, sondern auch für den Erfolg der anderen verantwortlich sind.
Als erster Mann oder Frau im Land ist man für den Erfolg Deutschlands mit verantwortlich. Dafür ist man ja vereidigt worden.
Stand: 04.06.2010
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Drei Dimensionen von Frieden

mit Anregungen (auszugsweise) aus Präsident Obama´s Rede vor dem Friedens-Nobelpreis-Komitee anlässlich der Verleihung des Friedens-Nobelpreises am 3. Dezember 2009 in Oslo, Norwegen

frei aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt für Mitglieder und Förderer
des Economic Forum Deutschland von Paul Dolan und Elke Hoppe

Die ungewöhnlichen, tief schürfenden und weitsichtigen Konzepte, die Präsident Barack Obama zu globalen Frieden in seiner Nobelpreisrede entwickelte, möchten wir unseren Freunden näher bringen. Um die gesamte Rede in englisch anzuhören, sind wir dem technischen Wunder des Internets verbunden.
Bitte hier klicken: http://nobelprize.org/mediaplayer/index.php?id=1221

Auszüge aus Präsident Barack Obama´s Rede:

Obama Barack „Der Glaube, dass Frieden ein erstrebenswerter Zustand ist, reicht selten aus, um ihn herbei zu führen. Frieden setzt Verantwortlichkeit und die Bereitschaft, Opfer zu bringen, voraus. Man muss sich auch fragen, wie Frieden verteidigt wird und wie wir Kriege im Namen des Friedens führen. Wann und wo auch immer es notwendig ist, Frieden zu verteidigen, haben wir ein moralisches und strategisches Interesse daran, gewisse Regeln, die in der Genfer Konferenz festgehalten wurden, zu beachten.

Selbst wenn wir Gegner haben, die keine Regeln beachten, ist es wichtig,dass Amerika als Standartenträger für die Führung von bewaffneten Auseinandersetzungen nach der Genfer Konferenz führt. Darin unterscheiden wir uns von denen, die wir bekämpfen. Das ist eine Quelle der Stärke und Kraft in unserer Auseinandersetzung.

Wir verlieren uns selbst, wenn wir die Ideale kompromittieren, für die wir kämpfen!

Wir halten die Ideale in Ehren, auch wenn es schwierig ist, nicht nur, wenn es leicht ist.

Unser Ziel muss es sein, Kriege immer zu vermeiden.

Deswegen ist es wichtig für mich an dieser Stelle meine Vorstellung von einem dauerhaften Frieden zu betonen.

Drei Ansätze, um dauerhaften und gerechten Frieden aufzubauen:

1. Wir müssen Methoden entwickeln,

um Sanktionen an Länder zu stellen, die die international anerkannten Regeln für Frieden brechen und zwar ohne, dass eine bewaffnete Intervention notwendig ist. Unsere Sanktionen müssen so viel Biss haben, dass sie ein Land dazu zwingt, sein Verhalten zu verändern. Die Meinung der internationalen Gemeinschaft muss durchgesetzt werden. Um uns durchzusetzen ist es wichtig, dass die internationale Gemeinschaft eng zusammen steht.

Ich denke an die Verbreitung von Nuklearwaffen und wie wir hier zusammen stehen müssen.

Die USA hat sich Mitte des vergangenen Jahrhunderts verpflichtet, eine internationale Vereinbarung zu unterstützen, die die Anwendung, Verbreitung und Abbau von Nuklearwaffen als Inhalt hatte. Die Bekämpfung der Verbreitung von Nuklearwaffen ist Hauptbestandteil meiner Außenpolitik.

Ich arbeite mit dem russischen Präsidenten, um gemeinsam unsere Lager an Nuklearwaffen abzubauen. Es ist aber wichtig, dass alle Nationen sich gegen Iran und Nordkorea und ihre Ziele, Nuklearwaffen zu entwickeln, stellen.

Alle die Frieden huldigen, möchten keinen Aufbau von Nuklearwaffen im Mittleren Osten oder Asien erleben.  Friedensuchende Länder dürfen nicht einfach zuschauen, während Länder wie Iran und Nordkorea sich für nukleare Kriegsführung vorbereiten.

Das gleiche gilt, wenn Länder ihre eigene Bevölkerung brutal unterdrücken wie zur Zeit in Dafour, Burma oder im Kongo.

Welche Konsequenzen können wir als vereinigte und friedensliebende Völker ergreifen, um diese Länder zu bestrafen – ohne dass wir Krieg initialisieren?

Um so enger wir zusammen stehen, desto geringer das Risiko, dass wir bewaffnete Interventionen begehen müssen, um Missstände zu beseitigen.

2. Welche Art Frieden suchen wir?

Frieden ist nicht nur die Abwesenheit von physischen Konflikten.
Nur ein gerechter Frieden, basierend auf der Würde von Menschen und Menschenrechten, kann ein Friede von Dauer sein. Werden Menschenrechte nicht geschützt, ist Frieden ein leeres Versprechen. Frieden ist unstabil in Regionen, in denen nicht frei gesprochen werden kann, wo religiöse Freiheit nicht existiert, wo Menschen ihre Anführer nicht frei wählen können oder das Recht, sich friedlich zu treffen, unterbunden wird.

Die Wahrheit ist, dass auch Europa erst dann frei wurde, als es Frieden fand.

Amerika hat nie einen Krieg gegen eine Demokratie geführt. Unsere engsten Verbündeten sind Länder, in denen die Menschenrechte verteidigt werden. Das Ziel muss sein, Menschenwürde und Menschenrechte über die Zeit fortzuentwickeln.

3. Ökonomische Sicherheit und Opportunität

Ein gerechter Frieden umfasst nicht nur zivile und politische Rechte, es muss ökonomische Sicherheit und die Chance, ein Job zu finden und eine Familie zu ernähren, umfassen.

Wahrhaftiger Frieden ist nicht nur die Freiheit von Angst, sondern die Freiheit von Existenznöten. Entwicklung ohne Sicherheit ist nicht möglich, aber Sicherheit kann nicht existieren, dort wo kein ausreichender Zugang zu sauberem Wasser, Nahrung, Gesundheit, Medizin und Unterkünften, die zum Leben notwendig sind, vorhanden sind. Frieden existiert nicht, wo es keinen Zugang zu Bildung und die Möglichkeit, eine Familie zu unterhalten, gibt.

Die Abwesenheit von Hoffnung kann eine Gesellschaft von innen heraus vernichten. Daher ist die Unterstützung für Bauern, die ihre Bevölkerung ernähren oder die Unterstützung von Ländern, die ihre Bevölkerung weiterbilden und mit Gesundheit unterstützen, keine karikative Maßnahme. Aus dem gleichen Grund ist es wichtig, dass wir die globale Erwärmung bekämpfen – unsere Sicherheit hängt davon ab.

Der Ausbau von Frieden hängt auch von einer Dimension ab, die häufig übersehen wird: “moralische/ethische Kreativität“. Da die Welt langsam immer kleiner wird und die Bevölkerung wächst, wird es immer deutlicher, dass wir alle ähnliche Hoffnungen für uns selbst und unsere Familie haben. Aber mit der zunehmenden Geschwindigkeit der Globalisierung entwickeln Menschen Ängste, dass sie ihre Identität (Gewohnheiten, Religion, Stamm, Rasse usw.) verlieren werden.

Religion wird missbraucht, um Extremisten zu bewegen, „heilige Kriege“ zu führen. Die Geschichte lehrt uns, dass kein „heiliger Krieg“ einen gerechten Krieg zulässt, denn die Basis jeder Religion ist: „Do unto others, as you would have them do unto you.” „behandle Andere so, wie auch Du von Ihnen behandelt werden willst”

Wir sind alle nur Menschen. Wir sind nicht perfekt. Wir müssen auch nicht perfekt sein, um nach einer Vision von einer besseren Welt zu streben. Wir dürfen nicht die Bedeutung von Freundschaft und Liebe in unserem Leben vergessen, verlieren wir den Bezug zu ihnen, dann verlieren wir unseren moralischen Kompass. Lassen Sie uns nach der Welt greifen, wie sie sein sollte. Lassen Sie uns den himmlischen Funken, der in unserer Seele verankert ist, sprechen. Hören wir darauf.

Lass Sieuns leben nach dem Beispiel von all denen, die die Hoffnung in ihrem täglichen Leben hegen.

Hoffnung ist die Geschichte von menschlichem Fortschritt.

Lassen Sie das unseren Gegenstand auf Erden sein: Lassen Sie uns die Basis für Hoffnung und Fortschritt schaffen.“

Ende Präsident Barack Obama´s Rede. © Februar 2010

Prof. Dr. Klaus Töpfer
Prof. Dr. Klaus Töpfer,
ehem. Uno-Direktor Environment; Experte in Energie, Klima und Sicherheit, Prof. of Tongjli, Shanghai, Berater u.a. der chinesischen Regierung
  Warum Herr Prof. Dr. Klaus Töpfer den Business & Economic Summit des Economic Forums Deutschland gem e.V. ansprechen will:

"Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sind gegenwärtig weltweit in einer bisher nicht gekannten Dramatik zum Handeln gefordert:

Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat den Staat zum Mittelpunkt von Rettungsaktivitäten für Arbeitsplätze und die Wiedergewinnung finanzieller Stabilität gemacht. Hunderte von Milliarden Dollar werden in Stabilitätsprogramme investiert und damit neue Verschuldungsrekorde in Kauf genommen. In gleicher Weise wird der Staat als Bürger für Banken und Unternehmen eingefordert.

Dieser Zwang zur staatlichen Intervention fällt zusammen mit der immer klarer werdenden existentiellen Gefährdung durch die Übernutzung der Umwelt, insbesondere der Atmosphäre und damit dem Klimawandel. Schneller als bisher wissenschaftlich erwartet ändert sich das Weltklima. Die Auswirkungen auf die Stabilität ganzer Gesellschaften und Nationen werden bereits schemenhaft sichtbar. Bisheriges Handeln gegen diese Entwicklung reicht bei Weitem nicht aus. Wieder sind Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu bisher nicht für möglich gehaltenem abgestimmtem Handeln auf allen Ebenen herausgefordert.

In diese Zeit hinein kann und muss das Economic Forum in Hamburg klare Signale senden. Es ist zu belegen, dass die Bewältigung der Klimakatastrophe große Chancen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung mit sich bringt. Selten zuvor war der Unternehmer als "schöpferischer Zerstörer" (Schumpeter) so gefragt wie gegenwärtig.

Diese Chancen für kreative Unternehmer müssen nicht nur akademisch diskutiert, sondern in ihren praktischen Anforderungen herausgearbeitet und unternehmerischem Handeln zugänglich gemacht werden. Das Programm dieses Economic Forum unterstreicht in meiner Erwartung exakt diese Notwendigkeit, die Überwindung der Finanz- und Wirtschaftskrise zu verbinden mit den langfristig ohnehin notwendigen Maßnahmen zu einer "ökologischen industriellen Revolution" (Bundespräsident Horst Köhler). Auf diese Veranstaltung freue ich mich daher sehr."

Prof. Dr. Klaus Töpfer, 02.06.2009

Wiesbadener Wirtschaftsdialog –

Was hat Bestand in der Krise?

10. März 2009, Kurhaus Kolonnaden Wiesbaden

(Zusammenfassung eines hervorragenden Abends von Elke Hoppe und Prof. Ludwig Wilhelm Schleiter, Economic Forum Deutschland gem. e.V.)

Die Stadt Wiesbaden und die „Akademie Kloster Eberbach“ hatten zum Nach-
denken eingeladen. Die Diskussionsrunde aus Wirtschaft, Politik und Religion
war mit den nachstehenden Persönlichkeiten hochkarätig besetzt.


Unser Ehenmitglied des Deutschland denken e.V., Prof, Peer Ederer und sein Partner Philipp Schuller und Stephan Willms, insbesondere Herrn Dr. Philipp Schuller, gratulieren wir zu ihrer Auffassung "Abitur für Alle" und den beigefügen FAZ-Artikel vom 26.Januar `09 .
Mehr über die Arbeit der Herren und ihre fortschrittlichen Konzepte zu Wachstum mit Bildung, Immigration und Technologie, geht aus ihrem Buch "Geschäftsplan Deutschland", klicken Sie bitte hier:
www.geschaeftsplan-deutschland.de

 

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