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Leadership-Wochenende

mit einigen repräsentativen Statements von Teilnehmern:
Joachim Schmidt-Skipiol
Joachim Schmidt-Skipiol
  Kurt Bendlin
Kurt Bendlin
  Paul Dolan
Paul Dolan
  Dr. Johann Friederichs
 
Dr. Johann Friederichs
 
Elke Hoppe
Elke Hoppe
  Hans-Joachim Krink
Hans-Joachim Krink
  Baron Ludolf von Löwenstern
Baron Ludolf von Löwenstern
  Dr. Heinz Pfannschmidt
Dr. Heinz Pfannschmidt
 
Matthias Schaack
Matthias Schaack
  Prof. Ludwig-Wilhelm Schleiter
Prof. Ludwig-Wilhelm Schleiter
  Johannes Schmid
Johannes Schmid
  Jürgen Traub
Jürgen Traub
 

Statement von Joachim Schmidt-Skipiol

 
„…vielen Dank für Ihre Mail mit der Zusammenfassung und der Stellungnahmen der Seminarteilnehmer. Ich denke, die Gesamtheit spiegelt den Charakter und die Tiefe der Veranstaltung am "Leadership-Wochenende" wirklich gut wider. Ich freue mich über den offensichtlichen Erfolg Ihres Seminars und wünsche Ihnen für die weitere Arbeit auf diesem Sektor alles Gute! „

Statement von Kurt Bendlin

 
Ich unterstützte schon lange das Economic Forum Deutschland gem. e.V. und habe mich ganz besonders gefreut, die traditionsreiche Marineschule in Mürwik kennen zu lernen. Die Kommunikation zwischen Bundeswehr/Marine und der Wirtschaft herzustellen und Themen anzupacken, die uns einen
Einblick in die Entwicklung der globalen Welt aufzeigen, habe ich als besonders begrüßenswert aufgefasst.
Meine Erwartungen und meine Vorfreude auf das Leadership-Wochenende haben sich erfüllt, denn sowohl das Strandhotel Glücksburg als auch die Marineschule Mürwik waren ein Erlebnis.
Ich glaube, dass ich den Führungskräften und den Offizieren der Marineschule einiges mitgeben konnte, was die Reflektierung auf Geist, Körper und Seele bedeutet. Dieses immer wieder bewusst zu machen, sehe ich als Outdoortrainer und Management-Coach als meine Aufgabe an.
Es war ein gelungenes Programm, was mich sehr beeindruckt hat und ich habe die Beiträge von Herrn Prof. Dr. Michael Stürmer über Russland sehr genossen, aber auch die vielen Diskussionen, denen ich beiwohnen konnte. Zu allen Referenten erhielt ich eine sehr persönliche Nähe, für die ich dem Economic Forum Deutschland sehr dankbar bin.

Statement von Paul Dolan

 
"Gestärkt durch die Gemeinsamkeiten, die aus zahlreichen Gesprächen mit Referenten und Teilnehmern hervorgingen, kehrt man aus dem Leadership-Wochenende an die Tagesarbeit zurück. Es ist gut zu wissen, dass die eigene Einstellung zur Gesellschaft, Führung, Wachstum, Bildung und internationale Beziehungen, nicht nur durch neue Erkenntnisse ausgebaut werden können, sondern dass es hoch qualifizierte Menschen gibt, in der Businesswelt, Militär, Politik und Wissenschaft, die ähnlich denken. Es ist eine erfrischende, bestärkende Erfahrung. Ich wünsche jedem, diese „Horizonterweiterung“ einmal mit uns zu erleben. Mit den Inspirationen aus dem Leadership-Wochenende und die guten Kontakte zu alten und neuen Bekannten, kann man innovative neue Lösungen suchen, zur Auflösung von Engpässen."

Statement von Dr. Johann Friederichs

 
Vom hohen Norden – Blicke in eine unruhige Welt
„Das Economic Forum Deutschland hatte zum Thema 'Leadership in globaler Herausforderung' nach Glücksburg an der Ostsee eingeladen. In einem weiten Bogen wurden hochaktuelle internationale Probleme diskutiert. Der schwierige 'Schwebezustand' zwischen Russland und dem Westen sowie der 'Hexenkessel' der Moderne in 'Greater Middle East', auch das 'Hornissennest' der arabischen Welt genannt, wurden von Prof. Michael Stürmer historischer und aktuell journalistischer Sicht tiefgehend analysierend und zukunftsoffen besprochen.
Der frühere Weltmeister im Zehnkampf Kurt Bendlin lockerte die ernsten Themen auf und gab Tipps mit gut verträglichen Trainingseinheiten mit auf den Weg. Paul Dolan verglich in seinem Referat die unterschiedlichen Führungsphilosophien Deutschlands mit den Konzepten der angelsächsischen Länder, insbesondere den USA und analysierte die schwachen Durchlässigkeiten in den Führungshierarchien. Deutschland bleibt weit unter seinen Möglichkeiten …'Wird China Weltmacht' wurde nach dem Referat von Dr. Johann Friederichs zum Thema 'China, die Globalisierung - und Wir?' Auch aus amerikanischer Perspektive lebhaft diskutiert.
Einer der Höhepunkte dieser eindrucksvollen Veranstaltung war der Besuch der Marineschule Flensburg-Mürwick. Der für die Lehre und Ausbildung an dieser Akademie verantwortliche Kapitän zur See Schmidt-Skipiol erläuterte das 'Führungsverständnis und Führungstraining in der Deutschen Marine', das Teamkonzept, die Prinzipien der Menschenführung und die besondere Verantwortungskultur. Dem dort hervorragend ausgebildeten Führungsnachwuchs möchte das Economic Forum Deutschland einen höheren Anteil in und schnelleren Zugang zu den deutschen Führungsetagen in Wirtschaft und Politik wünschen. Abgerundet wurde die geostrategische Perspektive durch eine Analyse der Abhängigkeiten Westeuropas von den maritimen Rohstoffwegen in einem Referat von Baron Ludolf von Löwenstern.
Eine Schule mit ihrer 100jährigen Tradition als Veranstaltungsort in die Arbeit des Economic Forum Deutschland einzubinden, war eine hesonders gelungene Idee,zogen sich doch die vielfältigen Anforderungen an die internationalen Eliten in Wirtschaft und Politik, an Führung als Teamarbeit bei steigender Verantwortung in einer immer komplexeren Welt durch alle Vorträge und Diskussionen.“

Statement von Elke Hoppe

 
Deutschland kann „stolz“ auf sich sein
"Alle Beteiligten hatten in beeindruckender Weise aufgezeigt, dass Deutschland „stolz“ auf sich sein kann, dass Deutschland auf dem richtigen Wege ist, denn wir trainieren unsere Führungskräfte in der Marine und Bundeswehr nicht mehr nach „Befehl und Gehorsam“, sondern nach modernen Führungsrichtlinien, die auch in der Wirtschaft praktiziert werden, wie z.B. „Kooperative Führung nach Auftrag“ oder dem so genannten „situativen Führungsstil“. Dem Soldaten wird nicht mehr abverlangt, auf Befehl die „Menschenwürde“ zu missbrauchen oder Befehle auszuführen, die mit dem eigenen Gewissen nicht vereinbar sind.
Ich bin sehr stolz auf diese Leistung, die einerseits die Basis unseres Grundgesetzes ist, aber auf der anderen Seite, dass die Verantwortlichen in der Bundeswehr und Marine die Führungsrichtlinien so verändert haben, dass ein Diktator keine Chance mehr in Deutschland haben dürfte.
Beeindruckend war auch die globale strategische Ausrichtung dieser von uns zusammen gebrachten Themen und Vortragenden, denn uns wurde allen klar, dass Deutschland, Europa, USA und Japan nur mit einem so genannten „Turbo-Global-Management“ die Herausforderungen der Zukunft und die Herausforderung durch China bewältigen können, d.h. schnell reagieren, klug und nachhaltig reflektieren, Bildung bis ins hohe Alter und gemeinsam agieren. Alle sind gefragt, die Zukunft mit zu gestalten, die Unternehmer, die Politik, die Wissenschaft, das Kapital und die Bürger.
Es war wichtig, dass wir in dieser traditionsreichen Marineschule das Leadership-Wochenende durchgeführt hatten, denn unsere Wurzeln sollen wir nicht verleugnen, sie geben uns Kraft und stärken unseren festen Willen, das Beste aus uns herauszuholen zum Wohle Deutschlands und Europas. Diese guten Männer in der Marineschule Mürwik tanken jeden Tag Kraft aus dieser Tradition und sind stolz darauf, dass sie ihren demokratischen Weg aus Überzeugung in neuen „Führungsrichtlinien“ gefunden haben und so vor sich und ihrem Gewissen bestehen können.
Die Wirtschaft kann nur davon profitieren, wenn sie Führungskräfte aus der Marine oder Bundeswehr aufnimmt, denn sie bereichern unsere noch junge Demokratie und können zum qualitativen Wachstum in der Gesellschaft vieles beitragen..“

Statement von Hans-Joachim Krink

 
"Wieder einmal hat der Vorstand des Economic Forum Deutschland mit größtem persönlichen Engagement eine faszinierende Veranstaltung zum Thema 'Leadership in Deutschland' auf die Beine gestellt, bei der an allen drei Tagen brillante Vortragende und begeisternde Tagesordnungspunkte eine ununterbrochene Kette von Highlights bildeten. Selten ist ein so wichtiges Thema und solch eine ambitionierte Veranstaltung derart packend und spannend präsentiert worden."

Statement von Baron Ludolf von Löwenstern

 
"Wirtschaftswunder, Demokratie und europäische Integration haben die deutsche Nachkriegsgeschichte zu einer Erfolgsstory gemacht. Dass dabei die eine oder andere gute Idee inzwischen durch Ideologie oder in Wahlkämpfen mit Wettbewerb um die größten Versprechungen fast ad absurdum geführt wurde – Stichwort Soziale Marktwirtschaft – ist ein Manko des Tagesgeschäfts und nicht der Idee an sich. Allerdings hat auch in Deutschland die verbreitete Mentalität Reparaturbedarf. Zudem hat unser Land zahlreiche – meist lange angestaute – Probleme, die dringend einer umfassenden Reform bedürfen. So die „Blasen“ der Renten, der Gesundheit, der Staatsschulden, der immens hohen - und weiter ausufernden - Staatskosten, die die Wirtschaft höchst belastende Bürokratie, die die Bürger höchst belastenden Steuern und Abgaben, die massiven Konsequenzen aus einer alternden Bevölkerung und nicht zuletzt auch die Themen der Energie- und Rohstoffsicherheit als geostrategischer Faktor. Zusammengefasst: es gibt eine Unmenge von Baustellen, die keinen Aufschub mehr erlauben! Es steht also in vielen Felder nicht zum besten mit unserem Land. Die Politiker-Verdrossenheit spricht mittlerweile eine eindeutige Sprache. Werte wie Verantwortung, Solidarität und Ehrlichkeit und Tugenden wie Aufrichtigkeit, Pflichtgefühl und Zuverlässigkeit sind vom Zeitgeist beschädigt und müssen wieder ihren Rang erhalten. Offensichtlich fehlt uns ein gesellschaftlicher Konsens darüber, was richtig und falsch, gut und schlecht, verantwortungsvoll und verantwortungslos ist. Hier ist mehr denn je Leadership gefragt.

Statement von Dr. Heinz Pfannschmidt

 
In der wunderschönen Landschaft der Flensburger Förde fand vom 21. bis 23. Oktober das Leadership Wochenende des "Economic Forum Deutschland" statt.
Die Veranstaltung bot eine gelungene Mischung an hochinteressanten Vorträgen und angeregten Diskussionen. Besonders hervorzuheben sind die Referate von Prof. Dr. Stürmer zum "Brennpunkt Mittlerer Osten" und Baron von Löwenstern zum Thema "Globaler Wettbewerb um Resourcen".
Den Höhepunkt stellten die Besichtigung der traditionsreichen Marineschule Mürwik und die interessanten Vorträge des Kommandeurs und seines Führungsteams dar.
Insgesamt ein beeindruckendes Wochenende, zu dem man den Veranstaltern, Herrn Paul Dolan und Frau Elke Hoppe, nur gratulieren kann.

Statement von Matthias Schaack

 
"…zunächst nochmals ein großes Dankeschön und Riesenkompliment, dass der Vorstand des Economic Forum Deutschland das Leadership-Wochenende in Glücksburg in der Marineschule in Mürwick so gelungen organisiert hat. Interessante Vorträge verbunden mit neuen Einsichten (z.B. die Bedeutung der Meere für die Bundesrepublik Deutschland, Führung in der Marine, Krisenherd Mittlerer Osten) haben für zwei kurzweilige Tage an der Flensburger Förde gesorgt.
Selbst als langjähriger Mangement- und Führungskräftetrainer des Gustav Käser Training International, war dieses Leadership-Wochenende eine Bereicherung für mich."

Statement von Prof. Ludwig-Wilhelm Schleiter

 
"Etwas Ausgezeichnetes verdient hervorgehobene Würdigung!
Das Leadership Wochenende in Glücksburg am 21. - 23. Oktober 2010 stand unter einem ausgesprochenen Glücksstern. Die Teilnehmer-Qualität war absolut kompatibel zu den Spitzenvorträgen von Professor Dr. Michael Stürmer zu "Russland und der Westen" und "Brennpunkt Mittlerer Osten" sowie Dr. Johann Friedrichs über „China, die Globalisierung und wir ...?“.
Das erhellende Nordlichter-Fluidum“ fand besonderen Glanz im an englische Colleges erinnernden Bauwerk allerbesten Historismus' der Marineschule Mürwik“. Die Beiträge Paul Dolans über Defizite in der Bildung einer Führungselite in Deutschland mit Positivbeispielen aus GB und den USA zeigte, dass Führungspersönlichkeiten aus der Bundeswehr kaum in der Wirtschaft oder anderen Zweigen der Deutschen Wirtschaft integriert werden. Das Ergebnis ist für Deutschland von großem Nachteil. Darüber hinaus mangelte es in Deutschland an der Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr, Regierung, Wirtschaft, Wissenschaft und Universitäten, was zu Wachstumsengpässen und gesellschaftliche Defizite führt.
Herr Kapitän zur See Joachim Schmidt-Skipiol, stellvertr. Kommandeur, berichtete über die weit blickende Ausbildung in der altehrwürdigen Bildungsstätte, die deutsche Seekadetten hervorbringt. Diese Einrichtung der Humankapitalbildung sollte übergreifend nutzbar gemacht werden, insbesondere von der Wirtschaft.
Baron Ludolf von Löwenstern stellte das Globale, den weltweiten Umgriff, ganz konkret heraus. In seinem Referat „Maritime Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland und der EU-Staaten von Rohstoffen als geostrategischer Faktor“ kamen die infolge der globalen Arbeitsteilung enorm angestiegenen Handelsflotten-Kapazitäten zum Ausdruck. Ihr Schutz - auch vor der wieder zunehmenden Seeräuberei - ist von essentieller Bedeutung! Piraterie könne auch zur Gefährdung u.a. der Windenergieparks auf See werden!
Eingestimmt hatte der Zehnkampfweltmeister Kurt Bendlin die hochkarätig besetzte Runde mit einem mitreißenden Beitrag über gesunde Lebensführung: „mens sana in corpore sano“. Geist und Seele und Körper sind eins. An der altrömischen Weisheit hat sich nichts geändert.
Egal ob Welthandel und Weltseefahrt,  Russland und der Westen, der Mittlere Osten als „Hexenkessel der Moderne“ oder China: Immer wieder schimmerte durch, dass Freiheits- und Kooperations-Sicherung „in Allem“ Erfolg entscheidend ist (und der dagegen wirksamen Islamproblematik besondere Aufmerksamkeit gebührt).
Professor Schleiter wies in seinem Moderationspart auf eine erstaunliche Parallele hin, die ihn bei einer kürzlichen Feldstudie in Usbekistan bewegte: Etwa zeitgleich zur germanischen Völkerwanderung aus Europas Norden und Osten gab es eine turkstämmige Rückwanderung von Südsibirien und Westchina her. Bei der germanischen Völkerwanderung kam es unter den Franken im 5./6. Jh. zur Vermählung mit dem christlichen Glauben, bei der Turkstämme-Wanderung wenig später um 700 n. Chr. im heutigen Usbekistan (Samarkand/Buchara) zur Verbindung mit dem Islam als Staats bildendem Medium. Im Westen mündete das in der enormen Ausdehnungswelle der westlich abendländischen Zivilisation und z. Z. in der Globalisierung. Im Osten entstand ein Turkstaaten-Gürtel von Kazakstan bis hin zur Türkei mit „Eroberungsgründungen“ etwa in Nordindien (heute Pakistan). Die Frage, ob die Turkstämme-Eroberung nach mehreren vergeblichen militärischen Anläufen nun mittels der „Immigrations-Waffe“ endgültig Europa erreiche, bewegte enorm. Freiheits- und Kooperations-Sicherung erscheint in diesem Licht immer mehr als vorrangige Staatsaufgabe.
Kultur hat quasigenetische Eigenschaft im „survival of populations“. An der Sicherheits- und der damit eng zusammenhängenden Moral- und Wertefrage entscheidet sich, ob unser Land und die Welt auf Dauer wird in Freiheit umgehen können! Wir wären nicht versammelt gewesen, wenn uns nicht das Bedürfnis geleitet hätte, gegen Defizite in der Sicherheitsvorstellung wie der Moral-und-Werte-Ausstattung sensibilisieren zu sollen.
So ganzheitlich mit neuem Wissen versorgt und in vorhandenem Wissen und Begreifen bestärkt, konnte ein jeder von einem enorm fruchtbaren Leadership-Treffen der Economic Forum Deutschland bereichert die Heimreise aus dem „hohen Norden“ antreten.
Wie sagte doch Sokrates? „Es gibt nur ein einziges Übel: Die Unwissenheit!“ Wer kein Wissen hat, der kann nicht vergleichen, und wer nicht vergleichen kann, der kann nicht urteilen, und wer nicht urteilen kann, der kann nicht wirklich weiterentwickeln.
Ein großes Dankeschön dem Vorstand der Economic Forum Deutschland für die bewundernswerte Leistung außergewöhnliche Spitzenkräfte zu diesem intensiven Meinungsaustausch in Glücksburg zusammengeführt zu haben! – Das Einmalige unterscheidet vom Gewöhnlichen"

Statement von Johannes Schmid

 
Liebe Elke, lieber Paul,
Es war für mich einfach toll, nach einer Pause bei dieser Veranstaltung wieder teilnehmen zu können. Vorne weg, wie ich bereits in Glücksburg gesagt hatte, werde ich sehr gerne wieder aktiver im EDF mitwirken. Leider war es mir in den letzten 2-3 Jahren nicht möglich.
Vielleicht der Letzte, der sein Statement einbringt, so kann ich allen anderen Kommentaren nur beipflichten und sie unterstreichen. Für mich waren 3 Dinge besonders markant und motivierend:
  • Alle Vorträge und Beiträge in den Diskussionen waren von sehr hoher Qualität, persönlichem Engagement und Offenheit alle Fragen zu beantworten und vor allem Ideen und potentielle Themen / Initiativen zu diskutieren. Eine sehr gute Regie des ganzen Meetings bzgl. Themen und Teilnehmern mit den Ergebnis, sehr interessanter Gespräche & Diskussion über einige neue Ideen / Initiativen.
  • Der Vortrag zum eigentlichen Thema „Leadership“ hat mich sehr an meine Management Trainings bei Chase Manhattan Bank erinnert. Der Meinung anderer Teilnehmer kann ich nur beipflichten, dass in deutschen Unternehmen dies heute eher vernachlässigt wird. Es wäre sicherlich interessant und wichtig ein solches Thema weiter zu verfolgen.
  • Das Wochenende war ein sehr gutes Beispiel dafür, wie gut eine heterogen zusammengesetzte Gruppe funktionieren kann und wie damit sehr gute Ideen erzeugen werden können. Dies erscheint mir vor dem Hintergrund unserer heutigen komplexen und viel-dimensionalen Problemstellungen und Lösungsanforderungen von großer Bedeutung für die Entwicklung von Lösungsvorschlägen mit Wirtschaft, Technik, (internationaler) Politik und Bildung.
WEITER SO!!!
und am besten nutzen wir diese Informationen und Erfahrung bei den nächsten Think-Tank Meetings.
Nochmals vielen Dank für die sehr gute Moderation des „Leadership-Wochenende“
Johannes Schmid

Statement von Jürgen Traub

 
„Als älterer Mensch der weiterhin aktiv am Wirtschaftsleben teilnimmt, ist es faszinierend, in welcher hoch interessanten Zeitepoche des ständigen Wandels wir leben. Man kann sich dieser Dynamik kaum entziehen. So habe ich auch das Leadership-Wochenende des Economic Forum Deutschland erleben dürfen, die spannenden und professionellen Vorträge und Diskussionen über Russland den Vorderen Orient, China und die Globalisierung sowie LeadersShip-Entwicklungen bei unseren westlichen Verbündeten. Der Bundesbürger in Uniform und das Führungsverständnis  wurde den Teilnehmen von hochrangigen Offizieren der Marine nahegebracht, hier habe ich mit Erstaunen feststellen  müssen, dass hier eine professionelle Führungselite der deutschen Wirtschaft zur Verfügung steht. Harmonisch integriert wurde der Vortrag durch das wichtige Thema der Gesundheitserhaltung im Management und der Bezug zur Familie und dem Umfeld. Das Ambiente in denen die Vorträge und Diskussionen stattgefunden haben, waren so einladend, dass alle Teilnehmer in einer zwanglosen Atmosphäre sich kennen lernen konnten.
Das Leadership-Wochenende hat mir erneut aufgezeigt, dass wir als Bürger und die Verantwortlichen in der Wirtschaft über den Tellerrand unsere operativen Aufgaben hinaus blicken müssen, um die Gegenwart und Zukunft zu meistern.
Ich möchte mich herzlich bedanken bei Paul Dolan und Elke Hoppe für die Veranstaltung mit den wichtigen Themen der Globalisierung, den hochkarätigen Rednern und den inspirierenden Diskussionen.“
© 2002 - 2012 Economic Forum Deutschland