![]() President Elect Barack Obama (see election night photos) |
Obama´s Amtseinführung – Warum so viel Aufhebens?
Im Fernsehen, in den Zeitungen, konnte man von dem Drang von 2 Mio. Menschen auf die U.S. Hauptstadt, zur Feier der Amtseinführung des 44. Präsidenten, Barack Obama, sehen und lesen. Viele haben gefragt, warum so viel Aufhebens? „Ist es wirklich nötig?“, haben kritische Stimmen gefragt.
Am 20. Januar ist nicht nur der Mann Obama gefeiert worden, sondern die Tradi-tionen, die es ihm ermöglichte, Präsident zu werden und schließlich die Steigerung von amerikanischen Werten, die mit der Unabhängigkeitserklärung 1776 verkündet wurden.
Der Mann
Barack Obama verkörpert den Wandel zur Vollkommenheit des Bestrebens der Gründungsväter der USA und den amerikanischen Traum, dass mit Intelligenz und harter Arbeit, jeder es bis zum höchsten Amt des Landes schaffen kann. Präsident Barack Obama beweist noch einmal, dass man nicht Millionär sein muss, um Präsident zu werden. Die weltweite Akzeptanz und Anerkennung seiner Person, seiner Entwicklung und seiner Persönlichkeit, sind eine Bestätigung, wie universal die Werte, die durch seine Wahl demonstriert werden, gehuldigt werden. Die Traditionen
Gefeiert wurde die über 200-jährige Tradition, der friedlichen Amtseinführung eines Präsidenten. Das Grundgesetz, die Demokratie, Freiheit und die Menschenrechte, sowie der Wandel der Macht von einer Partei zur anderen mit neuen Lösungsansätzen, ist Bestandteil des emotionellen Gedächtnisses von Amerikanern. Erweiterung von Freiheit
Die vorurteilsfreie Wahl eines afro-amerikanischen Präsidenten, wurde schließlich auch noch gefeiert. Unter Gott sind wir alle gleich, heißt es in der Unabhänigkeits-erklärung. Auf dem nordamerikanischen Kontinent ist Freiheit stufenweise erweitert worden: Im 17. Jahrhundert, ging es um religiöse Toleranz und die Trennung von Kirche und Staat. Im 18. Jahrhundert, während der Aufklärung, ging es um Selbstbestimmung und Menschenrechte. Im 19. Jahrhundert ging es um die Verbannung von Sklaverei und die allgemeine Schulpflicht. Im 20. Jahrhundert ging es um Gleichberechtigung der Frau. Mit Martin Luther King Jr. und Lyndon Johnson ging es im Jahre 1964 mit dem Civil Rights Gesetz, um die Beseitigung der letzten diskriminierenden Gesetze. Die besten und hellsten Köpfe, unabhängig von Rasse, Religion, Geschlecht oder das Alter, werden mobilisiert für die Zukunft des Landes und machen es noch stärker, als je zuvor.
Präsident Barack Obama geht aus dieser langen Tradition, mit seiner strahlenden Persönlichkeit, als außerordentlicher Leader, zum Vorteil aller hervor. Wir beten dafür, dass der junge Präsident und seine Familie lange leben und die Weitsicht und Mut hat, das Land nach vorne zu bringen, im Sinne seiner Bürger und der Welt.
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