Pressemitteilung
Feier "40 Jahre Kennedy-Rede" am 26. Juni am Berliner Rathaus Schöneberg auf dem John-F.-Kennedy-Platz
Berlin / Kronberg im Taunus, 5. Juni 2003 – "Ich bin ein Berliner!" –
am 26. Juni 1963 hielt der junge US amerikanische Präsident John F. Kennedy seine historische
Rede im damals noch geteilten Berlin. Zum 40. Jahrestag der inspirierenden Worte, die Millionen
von Menschen Mut und Kraft gaben, laden der Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg,
Ekkehard Band, und das Economic Forum Deutschland zu Feierlichkeiten ein. Die Veranstaltung
findet am 26. Juni auf dem John-F.-Kennedy-Platz statt, der Stätte, an der der US-Präsident
vor genau 40 Jahren seine Worte an die rund eine Millionen Bürgerinnen und Bürger richteten,
die sich damals vor dem Schöneberger Rathaus versammelt hatten.
Millionen von Deutschen erinnern sich noch heute sehr gut an diese Rede.
Insbesondere die Westberliner, inmitten der DDR, mussten erfahren, wie prekär ihre Lage war,
als Chruschtschow im Sommer 1961 Berlin mit der Mauer zerteilte. Mit seinem Besuch in Berlin
versetzte sich Kennedy symbolisch in die Lage der "Eingemauerten" mit den Worten:
"Ich bin ein Berliner!"
Die UdSSR hatte die Mauer errichten lassen, um die Flucht der Deutschen
aus dem Osten zu stoppen. Mit seiner Berlinrede bestärkte Kennedy nicht nur die Berliner,
sondern ganz Westeuropa im Kampf gegen kommunistische Diktaturen. Am 26. Juni 1963 hatten
sich Schätzungen zufolge über eine Million begeisterte Berliner vor dem Rathaus Schöneberg
versammelt. "Ken-ne-dy, Ken-ne-dy" riefen sie begeistert, lange bevor der junge
amerikanische Präsident zusammen mit Konrad Adenauer, damaliger Bundeskanzler und Willy
Brandt, damaliger Regierender Bürgermeister von Berlin auf dem Balkon des Schöneberger
Rathauses erschien. Kennedy begann mit den Worten: "Vor 2000 Jahren war der stolzeste Satz,
den ein freier Bürger sagen konnte: Ich bin ein Bürger Roms! Heute, wo wir an vorderster
Front von Freiheit und Demokratie stehen, ist ein freier Bürger stolz, wenn er sagen
kann: Ich bin ein Berliner!"
Als Präsident sah Kennedy eine Zeit voraus, in der die Mauer verschwinden würde,
Millionen von Truppen, die auf deutschem Boden stationiert waren, nach Hause gehen, und er sah
die Völker West- und Osteuropas friedlich zusammen leben.
Auch Kennedy war von der Begegnung mit den Westberlinern tief beeindruckt:
Sein Biograph, Theodore Sorensen hat festgehalten, dass Kennedy abends gesagt haben soll "so
einen Tag wie diesen werden wir im Leben nie wieder erleben." Kennedy wurde nur fünf
Monate später ermordet. Für seinen Nachfolger hatte Kennedy einen verschlossenen Umschlag
hinterlassen: "zu öffnen in schwierigen Zeiten" lautete die Aufschrift auf dem Umschlag.
Der Brief enthielt nur einen Zettel mit den Worten: "Go to Germany!"
Das Economic Forum Deutschland bittet Freunde und Förderer, anlässlich des
John F. Kennedy-Tages die "Pilgerfahrt" nach Berlin am 26. Juni – auch im Interesse der
deutsch-amerikanischen Beziehungen – mitzumachen. Wir wollen die gemeinsamen Errungenschaften
unserer beiden Völker der letzten 40 Jahre seit Kennedys Rede feiern.
Das Economic Forum Deutschland bittet im Namen des Bezirksbürgermeisters
von Tempelhof-Schöneberg alle, die die deutsch-amerikanischen Beziehungen verbessern helfen
wollen, um eine Geldspende für die Feier. Die Bezirksverwaltung wird entsprechende
Spendenquittungen ausstellen. Die Finanzspritze für die Jubiläumsveranstaltung wird
erbeten auf das Konto des Rathauses Schöneberg, Stichwort: "John F. Kennedy-Veranstaltung
3300-28290", Kontonummer: 3404-109 bei der Postbank Berlin, BLZ 100 100 10.
Der 2. Große Wirtschaftsgipfel des Economic Forum Deutschland mit dem
Thema "Wie kurbeln wir die Wirtschaft und Politik in Deutschland mit frischer Führung an?"
findet am 5. und 6. November 2003 in den Räumlichkeiten des Rathauses Schöneberg in Berlin statt.
Das Economic Forum Deutschland ist von Frauen und Männern gegründet
worden, die einen stärkeren Dialog zwischen Wirtschaft und Politik fordern und fördern.
Mit den etlichen vom Economic Forum Deutschland ins Leben gerufenen TaskForce Initiativen
werden Ideen und Konzepte umgesetzt, um zur Belebung der deutschen Wirtschaft beizutragen.
Economic Forum Deutschland
Paul G. Dolan und Elke Hoppe
Paul G. Dolan und Elke Hoppe


